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Himmel oder Hölle?




Nr. 74 Februar 2010


Was kommt nach dem Tod? - Das ist die Frage, welche die ganze Menschheit beschäftigt.

Jeder Mensch weiss eigentlich in seinem Herzen, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist. Doch wenn es einen Himmel und eine Hölle gibt, wer oder was entscheidet darüber? Was ist mit den Menschen, die viel Gutes getan haben in ihrem Leben? Reicht das aus oder gibt es da andere Bedingungen? Richtet Gott die Menschen am Ende der Zeit?

Die Bibel gibt uns Antworten dazu. Aber das Thema ist so weitreichend, dass ich hier aus Platzgründen nur einen kleinen Teil der vielen Fragen behandeln kann. Ich möchte dich ermutigen, dich mit Hilfe der Bibel auch in das Thema einzuarbeiten.

Hebr 9,27
Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht

Die Bibel lehrt klar, dass der Mensch nicht mehrmals auf die Erde kommt. Reinkarnation ist nicht biblisch! Der Mensch lebt einmal, danach kommt das Gericht oder die Entscheidung.

Was ist das für ein Gericht, was für eine Entscheidung? Wir stellen uns oft vor, dass man eines Tages vor Gott, dem strengen, bösen Richter steht, zitternd vor Angst und Scham, dass nun das ganze Leben aufgedeckt wird. Doch das Gericht ist eine Entscheidung oder ein Urteil zwischen Himmel oder Hölle. Einmal sterben, dann kommt das Urteil darüber, wo man die Ewigkeit verbringt und dies gilt es zu Lebzeiten zu entscheiden.

Joh 6,40
Denn dies ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.

Gott der Vater hat keine Freude daran, wenn Menschen in der Hölle landen. Die Hölle wurde zudem nicht für die Menschen geschaffen sondern für den Teufel. Gottes Wille ist die Rettung jedes Menschen (1.Tim.2,4) und dazu hat er seinen Sohn Jesus gesandt. Jeder der an ihn glaubt bekommt ewiges Leben geschenkt.

Joh 5,22
Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben.

Gott der Vater ist nicht unser Richter; er hat das ganze Gericht seinem Sohn Jesus übergeben. Sicher denkt jetzt der eine oder andere Leser an eine andere Bibelstelle, wo es heisst, dass Jesus zum Gericht gekommen ist.

Joh 9,39
Und Jesus sprach: Zum Gericht bin ich in diese Welt gekommen, damit die Nichtsehenden sehen und die Sehenden blind werden.

Das griechische Wort für Gericht heisst ‚krisis’ und kann auch mit Trennung, Entscheidung, Absonderung oder Urteil übersetzt werden. Zum Gericht, zur Entscheidung, zum Urteil und zur Trennung ist Jesus gekommen; nicht um uns, die Welt, die Menschen zu richten (Joh 3,17) sondern um den Teufel und sein Reich zu richten.

Joh 12,31
Jetzt ist das Gericht dieser Welt; jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden.

Jesus hat den Preis für die Sünde bezahlt. Durch seinen Tod am Kreuz und durch die Auferstehung von den Toten hat er für unsere Erlösung bezahlt. Es gibt ein Gerichtsurteil und dieses heisst: Freispruch für jeden Menschen, der an Jesus glaubt. Es gibt eine Trennung: entweder ein Kind Gottes oder ein Kind des Teufels.

Joh 16,8-11
Und wenn er gekommen ist, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht. 9 Von Sünde, weil sie nicht an mich glauben; 10 von Gerechtigkeit aber, weil ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht; 11 von Gericht aber, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist.

Seit dem Sündenfall gibt es eine Trennung zwischen Gott und den Menschen und diese Trennung nennt man Sünde. Es gibt nur eine Sünde, die zwischen Himmel und Hölle entscheidet und das ist die Sünde, nicht an Jesus zu glauben. Jesus kam nicht, um die Menschen zu richten. Er kam, um den Teufel zu richten, um ihn zu besiegen, und damit wir Menschen nicht ins Gericht müssen.

Joh 12,46-47
Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe; 47 und wenn jemand meine Worte hört und nicht befolgt, so richte ich ihn nicht, denn ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich die Welt errette.

Selbst der Sünder, der Jesus nicht als seinen Herrn annimmt wird nicht gerichtet, weil er schon gerichtet ist oder unter dem Gericht ist, nämlich unter dem Urteil des Teufels.

Wenn er die Finsternis mehr liebt und in ihr bleibt (Joh 3,19), dann ist er mit der Finsternis gerichtet. Siehst du, es ist nicht der ‚böse’ Gott, der die Menschen bestraft. Gott ist nur gut, aber er ist auch gerecht; deswegen hat er seinen Sohn Jesus Christus gesandt, damit er die Strafe auf sich nimmt, die wir bekommen müssten, weil der Mensch sich mit dem Teufel vereint hat.

Wenn ich in einen Zug steige, der nach Hamburg fährt, obwohl ich eigentlich nach Basel reisen will, ist es nicht die Schuld des Zuges, wenn ich nicht in Basel ankomme! So ist es auch mit den Menschen. Wer in der Finsternis, dem Reich des Teufels bleibt, geht unweigerlich in die Richtung ewiger Verdammnis und das ist nicht Gottes Schuld! Aber die gute Nachricht des Evangeliums ist die, dass du jederzeit umsteigen und in die andere Richtung gehen kannst, indem du Jesus als deinen Herrn annimmst. Wenn du das tust empfängst du sofort das ewige Leben und kommst nicht in das Gericht!

Joh 3,16
Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Das ist das liebende Vaterherz Gottes. Er gab seinen einzigen Sohn, damit die Menschen durch ihn gerettet werden können. Gott unser Vater ist ein durch und durch guter Gott, der sich danach sehnt uns Gutes zu tun, uns zu retten und wiederherzustellen und nicht uns zu vernichten!

Joh 12,48
Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, hat den, der ihn richtet: das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag.

Es ist also nicht Gott, der etwas gegen dich hat, denn er hat dir die Lösung in Christus Jesus schon gegeben. Doch wenn du sie nicht annimmst, das heisst wenn du sein Wort nicht annimmst, dann bist du schon gerichtet. Aber wenn du sein Wort, welches sagt, dass Jesus deine Schuld getragen hat, annimmst und glaubst und Jesus als deinen Herrn bekennst mit deinem Mund, dann bist du gerettet und kommst nicht in das Gericht.

Joh 5,24
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.

Was für eine herrliche Botschaft - erkennst du die Liebe des Vater-Gottes, der alles dafür getan hat, damit du durch seinen Sohn errettet werden kannst? Es gibt keine Religion in der Gott selbst für die Errettung der Menschen gesorgt hat, weil er sie liebt.

Hast du seine Errettung angenommen? - Wenn nicht, so kannst du es jetzt tun mit dem folgenden Gebet

Anita L.