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Erkenne den Dieb!


September 2013 Nr 113


Stell dir mal vor, es kommt jemand in dein Haus, indem er das Fenster einschlägt, oder sich sonst irgendwie Zutritt verschafft. Was wirst du tun? Wirst du so handeln, wie wenn ein Freund an deine Haustür kommt, um dich zu besuchen? - Nein, natürlich nicht! Weil du genau erkennst, dass es ein Feind, ein Dieb ist und kein Freund. Du wirst ihm widerstehen und die Polizei rufen. Warum? - Weil du erkannt hast, wer er ist. Genauso wichtig ist es, zu erkennen, wann es Gott ist, der dir etwas in deinem Leben gibt und wann es der Teufel ist. Wir dürfen nicht unwissend sein: „ ... damit wir nicht vom Satan übervorteilt werden; denn seine Gedanken sind uns nicht unbekannt“, (2Kor 2,11). Das ist es, was Gott will: Seine Gedanken oder seine Absichten sollen uns nicht unbekannt sein. In Johannes 10,10 gibt uns Jesus dazu eine klare Richtlinie.

 

Joh 10,10

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und Überfluss haben.

Alles was raubt, mordet, tötet und dein Leben zerstört kommt nicht von Gott, sondern vom Dieb, vom Teufel, sagt Jesus. Und dem Teufel müssen wir widerstehen in der Autorität und Vollmacht, die Jesus uns gegeben hat.

 

Wir wollen uns nun ein paar Dinge (Liste nicht vollständig) in deinem Leben anschauen, die nicht von Gott kommen, sondern vom Feind, welcher dich berauben, dir dein Leben nehmen, dich töten will, oder deine Berufung, deinen Auftrag und deine Frucht für Gott zerstören will.

 

Scham, Schuld und Verdammnis sind Dinge, die nicht von Gott kommen!

 

Ps 103,3 sagt: „Der da vergibt alle deine Sünde...“ Gott hat dir alle deine Sünden vergeben. Er vergibt dir nicht aufgrund dessen, was du tust oder getan hast, sondern aufgrund dessen, was Jesus für dich erkauft hat. Der Teufel hat also kein Recht dich anzuklagen oder zu verdammen (siehe auch Röm 8,34ff).

 

Hebr 9,14

wieviel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist <als Opfer> ohne Fehler Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dient! Der Unterschied zwischen Verdammnis und der Überführung oder Korrektur von Gott ist leicht zu erkennen. Verdammnis wird dir keinen Ausweg zeigen und dir einreden, dass du Gott verpasst hast. Korrektur von Gott hingegen führt dich zur Busse, zur Umkehr und zeigt dir einen Weg, wie alles wieder in die richtigen Bahnen kommt. Korrektur von Gott gibt dir Hoffnung und Zuversicht; so ist Gott der dich korrigiert. Verdammnis hingegen wird dich blockieren und von Gott entfernen, weil du denkst, du hättest alles falsch gemacht und es gäbe kein Zurück. Weigere dich in Zukunft, die Verdammnis vom Teufel anzunehmen! - Wie tust du das? - Indem du sprichst, was Gottes Wort über dich sagt und dein Denken diesbezüglich gemäss Gottes Wort änderst.

 

Krankheiten und Gebrechen.

 

Gott wird schon unter dem Alten Bund Jahwe Rapha genannt, was übersetzt heisst, der Herr dein Arzt, oder dein Heiler. Der Neue Bund ist der bessere Bund mit besseren Verheissungen, deswegen ist es unmöglich, dass diese ewige Verheissung nicht mehr für uns gilt, wo doch Jesus sie erfüllt hat (Mt 8,17).

 

Ps 103,3

Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten (siehe auch Jes 53,4-5).

 

1Thess 5,23

Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und vollständig möge euer Geist und Seele und Leib untadelig bewahrt werden bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus! Gott ist nicht nur an deinem geistlichen Wohl interessiert, sondern auch an deinem Körper, deinem Leib. Die Bibel nennt deinen Leib den Tempel (oder die Wohnstätte) des Heiligen Geistes.

 

Krankheiten und Gebrechen sind Dinge, die dein Leben beeinträchtigen und zerstören, daher gehören sie auch zu den Waffen des Feindes. Jesus ist gekommen, um dir Leben zu geben. Leben im Überfluss, damit du für ihn ein Zeugnis sein kannst, für seine Güte und Liebe, jetzt in dieser Welt.

 

Mangel, Misserfolg und Armut

 

Manche denken, dass sie besonders durch ein „asketisches Dasein“ für Gott ein Zeugnis sind. Sagt das die Bibel auch? Lasst uns einen kleinen Ausschnitt ansehen.

 

Phil 4,17

Nicht, dass ich die Gabe suche, sondern ich suche die Frucht, die sich zugunsten eurer Rechnung mehrt. Der Zusammenhang dieses Verses ist klar, es geht um Finanzen. Gott wird unsere Bedürfnisse erfüllen, unabhängig von Weltwirtschaftslage, Arbeit oder Arbeitslosigkeit, oder Kontostand, sondern aufgrund seines Reichtums. Er ist der Gott, der sieht und Vorsorge trifft, so ist einer seiner Namen Jahweh Jireh (d.h. der Herr wird vorsorgen), mit dem Gott sich dem Abraham vorstellte (1Mo 22,14 AT und Phil 4,19 NT).

 

Ps 34,11

Junglöwen darben und hungern, aber die den HERRN suchen, entbehren kein Gut.

Gilt dies nur im Alten Testament? Nein, denn das Alte Testament war eine Vorausschattung und muss immer aus der Sicht des Neuen Testamentes betrachtet werden. Dieser Vers ist heute genauso für uns gültig. Wir suchten den Herrn, nahmen Jesus als unseren Herrn an und dienen ihm. Doch wie alle Verheissungen in der Bibel müssen wir sie durch unseren Glauben, unsere Entscheidung sie als wahr anzunehmen, empfangen.

 

In 5Mose 8,18 heisst es: „Sondern du sollst an den HERRN, deinen Gott, denken, dass er es ist, der dir Kraft gibt, Vermögen zu schaffen...“ Es ist der Herr, der dir die Kraft oder Fähigkeit gibt Vermögen zu schaffen. Nicht, dass du es für dich alleine scheffelst, sondern damit du ein Segen für andere sein kannst. Das Evangelium ist gratis, aber es kostet Geld es zu verbreiten.

 

1Tim 6,17 redet direkt zu den Reichen dieser Welt. Interessant ist, dass er sie nicht verurteilt. Stattdessen heisst es: Den Reichen in dem gegenwärtigen Zeitlauf gebiete, nicht hochmütig zu sein, noch auf die Ungewissheit des Reichtums Hoffnung zu setzen - sondern auf Gott, der uns alles reichlich darreicht zum Genuss -

Es ist keine Warnung vor Reichtum, oder Wohlergehen, sondern davor, seine Hoffnung darauf zu setzen, anstatt auf Gott. Jeder von uns, ob arm oder reich, muss Gott als seine Quelle ansehen und dieser Gott enthält uns Reichtum und Wohlergehen nicht vor, sondern er will uns damit segnen zum Genuss und zum Segen für andere. In jedem Land, wo das Evangelium die Oberhand gewinnt, geht es dem gesamten Land besser. Der Teufel ist der Unterdrücker, der Dieb, der Lügner, der Mörder. Dies müssen wir ein für alle Mal in unserem Leben klarstellen. Der Feind kann durch Mangel in unserem Leben die Verbreitung des Evangeliums dämpfen. Darum widerstehe dem Teufel, wenn er sich dir in den Weg stellt, aber suche ihn nicht. Glaube Gott für Finanzen, um sein Reich weiter zu bringen und auch, um deine Bedürfnisse abzudecken, aber in all dem halte fest an Gott, dem Geber aller guten Gaben.

Wie werde ich Christ?

Anita Letzerich-Suhr