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3 Gründe warum Jesus Mensch wurde

von Anita Letzerich-Suhr

Nr.149 Dezember 2016



Diesen Monat feiern wir Weihnachten; das genaue Geburtsdatum von Jesus ist nicht bekannt. Das tut der Tatsache aber keinen Abbruch, dass Jesus in diese Welt geboren wurde, was auch historisch belegt ist. - Ja, Christen dürfen dennoch Weihnachten feiern, du bist aber frei, nach deinem Gewissen zu entscheiden, was du tun willst (Kol 2,16-17/1Kor 10,23-29).

 

Wir können uns also diese Zeit nehmen, um in Dankbarkeit an sein erstes Kommen zu denken. Und gleichzeitig erinnern wir uns daran, dass ER wiederkommen wird, zuerst für uns Gläubige und dann, sichtbar für alle Menschen, in seiner Macht und Herrlichkeit.

 

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Joh 3,16

 

Gott liebt die Menschen in der Welt, und weil er die Menschen liebt, tat er etwas. Liebe bringt immer Taten und gibt; Liebe ohne Taten ist keine Liebe. Gott gab seinen Sohn, damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben hat.

 

Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland (Retter) der Welt.

1Joh 4,14

 

Das war die Absicht, das war der Plan und der Grund, warum Jesus in die Welt gekommen ist.

 

1.     Jesus kam um zu sterben, um uns zu erlösen.

 

Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, Sünder zu erretten ...

1Tim 1,15

 

Geboren von einer Jungfrau lebte er ein sündloses Leben und erfüllte, an unserer Stelle, die Forderungen des Gesetzes. Sein sündloses Leben ist genauso wichtig wie auch sein Tod, seine Auferstehung und seine Himmelfahrt. Alles gehört zusammen zum vollkommen Erlösungsplan, den Gott hatte. Nun sitzt Jesus zur Rechten Gottes von woher er bald wiederkommen wird.

 

Jesus musste Mensch werden, er musste einen menschlichen Körper haben, um unsere Stelle einnehmen zu können.

 

Darum spricht er, als er in die Welt kommt: »Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, einen Leib aber hast du mir bereitet;

Hebr 10,5

 

Jesus war seit Ewigkeit beim Vater, aber als er von Maria der Jungfrau empfangen wurde, wurde er uns Menschen gleich und bekam einen Leib. Jesus hat seine Göttlichkeit abgelegt, um uns erlösen zu können. Er lebte wie wir, doch ohne Sünde. Jesus tat alle Wunder und Heilungen nicht in seiner Göttlichkeit, sondern durch den Heiligen Geist. Wir haben manchmal die Vorstellung, dass Jesus das alles konnte, weil er Gott war und wir sind ja nur Menschen. Jesus war auf der Erde genauso abhängig vom Heiligen Geist wie du, wie ich, wie alle wiedergeborenen Christen.

 

 

2.     Jesus kam, um uns ein Beispiel zu geben.

 

Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.

Phil 2,7-8

 

Seine göttlichen Eigenschaften, seine Allwissenheit, Allgegenwärtigkeit und Allmächtigkeit legte Jesus ab und wurde ganz Mensch, und dennoch ist er ganz Gott. Jesus zeigte uns, wie wir ein Leben durch und mit dem Heiligen Geist leben können.

 

Jesus lebte und erlebte alles so wie wir. Er kennt die Versuchungen zur Sünde, er kennt das Leben hier auf der Erde und er hätte auch sündigen können. Doch er widerstand der Sünde und lebte ein sündloses Leben. Auch wir können der Sünde widerstehen durch ihn.

 

Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem in gleicher Weise <wie wir> versucht worden ist, <doch> ohne Sünde.

Hebr 4,15

 

Es gibt niemanden, der dich mehr versteht, es gibt aber auch niemanden, der nicht auch die Lösung und den Weg hat für alles, was in deinem Leben nicht gut ist. Er ist und bleibt dein Erlöser und Retter, egal wofür du Rettung und Erlösung brauchst. Rettung kann zum Beispiel auch bedeuten, dass er dich aus deiner gegenwärtigen Lage herausreisst und dir einen Ausweg schafft. Er ist so unsagbar gut, halte immer im Glauben an ihm fest!

 

Durch das Lesen der Schriften und durch das Zeugnis des Heiligen Geistes (Lk 2, 46) lernte Jesus seine eigene Identität, wer er ist und wozu er gekommen ist, kennen. Genauso lernen auch wir durch das Wort Gottes, wer wir in Christus, durch die neue Geburt, geworden sind.

 

Denn das ist Gnade, wenn jemand wegen des Gewissens vor Gott Leiden erträgt, indem er zu Unrecht leidet. Denn was für ein Ruhm ist es, wenn ihr als solche ausharrt, die sündigen und <dafür> geschlagen werden? Wenn ihr aber ausharrt, indem ihr Gutes tut und leidet, das ist Gnade bei Gott. 21 Denn hierzu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel hinterlassen, damit ihr seinen Fussspuren nachfolgt;

1Petr 2,19-21

 

Hier ist nicht die Rede von Leiden in Form von Krankheit, sondern von Verfolgung, von Widerständen und so weiter, aufgrund deines Glaubens an Jesus.

 

 

3.     Jesus kam, um uns Gott den Vater zu zeigen.

 

Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Joh 1,14

 

Gott hat keinen Anfang und kein Ende, seit Ewigkeiten her gibt es Gott den Vater, Gott den Sohn und Gott den Heiligen Geist (1Mose 1,26/Joh 1,1-14). Die Dreieinigkeit ist eine Grundlegende Lehre der Bibel.

 

Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoss ist, der hat <ihn> kundgemacht.

Joh 1,18

 

Jesus zeigte uns den Vater, wie er ist; sein Wesen, wie er handelt und was sein Wille ist. Wenn du von Jesus in den Evangelien liest, was er gesagt und getan hat - dann hast du Gott den Vater gesehen, so ist er, so handelt er, das sind seine Werke. In Kol 1,15 heisst es, dass Jesus das Bild des unsichtbaren Gottes ist. Den für uns unsichtbaren Gott hat Jesus uns gezeigt.

Wir wissen durch sein Wort, dass Gott gut ist und Menschen, die im Glauben zu ihm kamen, immer geholfen hat. Wenn wir im Glauben zu Gott kommen, wissen wir, dass er treu ist, und das tun wird, was er in seinem Wort gesagt hat. Wir können uns immer auf unseren Gott, unseren Vater, verlassen. Gott dein Vater ist ein guter Gott, der sich liebevoll um dich kümmert.

Dein Vater im Himmel weiss auch, was du brauchst, bevor du ihn darum bittest (Mt 6,8) und trotzdem will er, dass wir ihn bitten, damit wir von ihm empfangen. Was für einem wunderbaren Gott wir doch dienen dürfen.

 

Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater?10 Glaubst du nicht, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, tut seine Werke.

Joh 14,9-10

 

Je mehr Zeit du in seinem Wort verbringst, umso besser wirst du ihn kennen lernen.

Suche IHN vor allem anderen. Er ist alles, was das Wort über ihn sagt. Er tut alles, was das Wort von ihm sagt - wenn du ihm dafür glaubst. Er ist der beste Vater, den es gibt.