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Wie lebe ich wohlgefällig



Nr. 7 Mai 2004


In Markus 1,11 sagt Gott zu Jesus: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden. Warum hat Gott Wohlgefallen an ihm gefunden? Wenn wir das herausfinden, dann kannst auch du Gottes Wohlgefallen haben.

Ich rede nicht von seiner Liebe zu dir. Er liebt dich immer. Aber Gottes Wohlgefallen zu haben bedeutet, dass Gott gefallen an dir hat.

Was hat Jesus getan, dass Gott Wohlgefallen an ihm hatte?"... Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe" (Joh 4,34). Und Hebräer 10,9 sagt: ...dann sprach er:"Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun.." Jesus hat also den Willen des Vaters getan und im Glauben gelebt. Glauben und danach zu handeln ist Gehorsam und bringt Gottes Wohlgefallen.

Von den Israeliten hingegen heisst es:" An den meisten von ihnen aber hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste hingestreckt worden" (1. Kor. 10,5). Gott hatte an den meisten kein Wohlgefallen. Warum? Was haben sie falsch gemacht?

Kurz zuvor hatte Gott sie aus der Sklaverei in Ägypten befreit und ihnen gesagt, dass er sie in ein gutes Land führen wird. Einige Kundschafter sind vorausgegangen und haben es sich angeschaut. Und wirklich, es war ein gutes Land, aber sie haben Riesen gesehen. Sie haben auf die Umstände, die Schwierigkeiten gesehen und dabei vergessen, was Gott gesagt hat, ausser Kaleb und Josua. Die anderen haben nicht mehr daran geglaubt, dass sie das Land einnehmen können, und dass Gott es ihnen geben will. Im Hebräerbrief 4,2 lesen wir von jenen: "Denn auch uns ist eine gute Botschaft verkündigt worden, wie auch jenen; aber das gehörte Wort nützte jenen nicht, weil es bei denen, die es hörten, sich nicht mit dem Glauben verband.." Jenen nützte die Verheissung von einem Land, in dem Milch und Honig fliesst nichts, das heisst, sie hatten keinen Nutzen davon, weil sie dem Wort Gottes nicht glaubten. Sie glaubten mehr dem, was sie sahen als dem Wort.

Wem glaubst du mehr? Deinen Umständen und Schwierigkeiten oder dem, was das Wort Gottes über deine Situation sagt, nämlich Sieg und Wohlergehen in allem.

Gott hatte kein Wohlgefallen an ihnen, weil sie dem, was Gott gesagt hatte, nicht glaubten und nicht danach handelten. Sie waren ungehorsam und hatten Angst und sagten deshalb, wir wollen lieber in der Wüste sterben als in dieses Land zu gehen, wo es Riesen hat. Sie glaubten Gott nicht, der zu ihnen gesagt hatte, es gehört euch, ich habe es euch gegeben, nehmt es ein.

Es heisst, wenn wir uns vom Glauben zurückziehen hat Gott kein Wohlgefallen an uns (Hebr. 10,38). Was hätten sie tun sollen? Glauben, dass Gott auch hält, was er sagt und das Land einnehmen

Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.(Hebräer 11,6)

Es geht nicht ohne Glauben - es ist unmöglich. Wer zu Gott kommt muss glauben, dass er so ist, wie er es gesagt hat; und dass er die belohnen wird, die zu ihm im Glauben kommen. Das heisst, dies sind diejenigen, die die Verheissungen, die Gott uns gegeben hat, empfangen und in Besitz nehmen.

Gott hat alle Menschen lieb, darüber reden wir nicht. Es heisst, Gott hat die Welt so sehr geliebt. Wir reden nicht über Gottes Liebe zu uns, er liebt uns – immer. Wir reden davon, wie wir vor Gott wohlgefällig leben. Gottes Wohlgefallen in deinem Leben ist nicht abhängig von Ihm, sondern von uns. Ohne Glauben ist es unmöglich ihm wohlzugefallen, wer zu Gott kommt muss glauben. Gott hat keine Lieblingskinder. Gott sieht die Person nicht an. Alleine das zählt: Kommst du im Glauben zu Gott, dann hast du sein Wohlgefallen.


Wie gefallen wir also Gott?


Indem wir im Glauben leben, dann empfangen wir aus seiner Gnade. Gnade ohne Glaube nützt dir nichts, Gnade muss empfangen werden – wie? Durch Glauben.

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es (Eph 2,8).

Lebe im Glauben und du wirst sein Wohlgefallen haben. Du brauchst andere nicht zu beneiden, weil Gott die Person nicht ansieht. Er tut das Gleiche auch für dich – wenn du ihm dafür glaubst. Gott macht keine Unterschiede sondern nur das zählt: Kommst du im Glauben zu ihm? Denn ohne Glauben ist es unmöglich, ihm zu gefallen, aber mit Glauben wirst du ihm gefallen.

Der Glaube kommt vom Hören des Wortes Gottes. Handle nach dem, was du gehört hast. Im Glauben zu leben bedeutet, du gibst Gott, was er will und du tust das, was er will, und du nimmst das, was er dir gegeben hat, unabhängig davon, wie es im Natürlichen aussieht.

Durch Glauben wurde Henoch entrückt, so dass er den Tod nicht sah, und er wurde nicht gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor der Entrückung hat er das Zeugnis gehabt, dass er Gott wohlgefallen habe. Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird. (Hebräer. 11,5-6).

Nur durch Glauben können wir Gott wohlgefallen. Und wenn wir Gottes Wohlgefallen haben, so haben wir seine Gnade. Aus Gnade errettet durch Glauben. Die Gnade zur Rettung sei sie jetzt in dieser Welt vor irgendetwas oder die Errettung, um für alle Ewigkeit bei Gott zu sein, ist da - immer, aber es braucht Glauben, damit sie in deinem Leben sichtbar wird. Damit du die Gnade, die Gott dir in Jesus Christus geben will, auch nehmen kannst braucht es Glauben. Das griechische Wort für Errettung ist 'sozo' und bedeutet, "alles was du brauchst, für dieses Leben und darüber hinaus in alle Ewigkeit," ist für dich durch die Gnade Gottes in Jesus Christus da, und wird durch den Glauben empfangen.

Wenn Gott von uns Glauben verlangen würde, um ihm Wohlzugefallen, uns aber nicht sagt, wie wir ihn bekommen können, so wäre dies nicht richtig. Er würde mir etwas versprechen, aber ich hätte nicht die Möglichkeit, es zu bekommen. Aber Gott ist ein gerechter und guter Gott, er gibt uns Glauben, damit wir seine Gnade nehmen können.

Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi (Röm. 10,17). Anders gesagt, Glaube wird dir zur Verfügung gestellt durch das Hören des Wortes Gottes. Wenn du Gottes Wort hörst, hast du die Möglichkeit dieses Wort mit Glauben zu verbinden. Dem Glauben folgen anschliessend Werke, denn der Glaube, wenn er keine Werke oder Handlungen hat, ist tot oder fruchtlos, sagt uns Jakobus 2,17. Das heisst, er bringt keine Ergebnisse in deinem Leben zustande.

Mit dem Herzen glaubt man und mit dem Mund spricht man aus, was man glaubt. So wirst du das Verheissene empfangen.


Was ist Glaube?

Der Glaube aber ist eine Verwirklichung (Grundlage, Fundament, Wirklichkeit, Zuversicht) dessen, was man hofft (erwartet), ein Überführtsein (Überzeugung) von Dingen, die man nicht sieht. Denn durch ihn (den Glauben) haben die Alten Zeugnis erlangt. (Hebräer 11,1-2).

Der Glaube ist die Grundlage von dem, was man hofft. Der Glaube ist nicht Hoffnung, Hoffnung ist etwas, das du erwartest, aber Glaube sagt, ich habe es jetzt. Wenn. du z.b. schwer krank bist und dir gesagt wurde, dass du nicht mehr gesund wirst, hast keine Hoffnung mehr. Dann hörst du aber, das es doch einen Weg gibt, dass du gesund werden kannst. Hoffnung kommt, es könnte doch möglich sein, dass du irgendwann wieder gesund bist. Das ist aber noch nicht Glaube. Warum? Weil es zukünftig ist. Es ist irgendwann möglich. Wenn du aber das Wort Gottes hörst, "...durch Jesu Wunden bin ich geheilt " (1. Petr. 2,24), und du glaubst es in deinem Herzen, dann sagst du es mit deinem Mund. Es gehört mir jetzt, ich bin geheilt durch Jesus Wunden, - das ist Glaube.

Glaube ist immer jetzt, ich habe es. Sieht man es sofort? Nicht immer, aber es wird zu sehen sein. Hoffnung hat keine Grundlage, darauf kannst du nicht bauen. Der Glaube ist die Grundlage von dem, was du hoffst. Ohne Grundlage, ohne den Glauben, bleibt es Hoffnung und nichts passiert. Der Glaube ist ein Überzeugtsein von Dingen, die man (noch) nicht sieht. Und weil du glaubst, so handelst du nach deinem Glauben. Dem Glauben folgt immer eine Tat. Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott wohlzugefallen. Aber mit Glauben hast du das Wohlgefallen von Gott. Dein Wohlgefallen zu tun, mein Gott, liebe ich; und dein Gesetz ist tief in meinem Innern. (Psalm 40,9).

Dein Wohlgefallen, deinen Willen, den Willen Gottes zu tun liebe ich.
Wie kann ich deinen Willen tun ? Weil dein Wort, das Wort Gottes tief in meinem Inneren ,meinem Herzen ist.

Ihr seht, wie wichtig das Wort Gottes ist. Der Glaube kommt vom Hören von Gottes Wort. Darum, wenn du das Wort Gottes hörst, verbinde es mit Glauben und du wirst Gottes Wohlgefallen haben. und die Verheissungen erleben, die dir im Wort Gottes versprochen sind. Gott ist ein Belohner. Er belohnt diejenigen, die zu ihm mit Glauben kommen damit, dass sie die Verheissung erleben werden.