Home > alle Themen > Glaube > Geh siegreich aus den Stürmen des Lebens hervor

Geh siegreich aus den Stürmen des Lebens hervor




Nr.51 Januar 2008


Ein Christ ist kein passiver Mensch, der alles annimmt. Er ist mit der Fähigkeit Gottes ausgerüstet, um in Autorität zu handeln. Dies setzt ihn nicht über Gott, denn er hat diese Befähigung von Gott erhalten und es ist nur demütig, sie auch anzuwenden. Demütig sein heisst nicht, sich wie ein „Fussabtreter“ oder „Waschlappen“ zu verhalten, sondern gemäss dem, was Gott sagt, zu handeln. Du ordnest dich dem Wort Gottes unter.

Manchen Christen wird gesagt, wenn ihnen etwas zustösst: „Nun, ihr müsst halt mehr glauben...“ Dies wird dann oft so verstanden, dass man sich anstrengen und versuchen muss, Glauben zu „produzieren“. Es geht jedoch nicht um ‚zu wenig Glauben’, sondern man kann in verschiedenen Bereichen glauben. So kannst du zum Beispiel glauben, dass Jesus dein Herr ist und du ewiges Leben hast, aber du glaubst nicht, dass er jetzt dein Heiler und Befreier ist.

Oder es wird gesagt, dass Stürme und Probleme im Leben eines Christen nicht vorkommen. Solche Aussagen haben viele Menschen dazu veranlasst, sich von der Glaubensbotschaft fernzuhalten. Das ist sehr traurig.

Man kann bei einer biblischen Wahrheit immer rechts oder links in den Graben fallen, wenn man etwas zu einseitig betont; aber lasst uns auf dem Weg bleiben und das Wort richtig betrachten.

Stürme und Probleme gibt es im Leben, auch bei Christen, und das kann ganz verschiedene Gründe haben. Doch durch den Glauben können wir immer siegreich daraus hervorgehen, denn Jesus hat den Sieg schon erkauft für uns.

Lasst uns in einer Geschichte lesen von einigen Männern, die mit Jesus lebten. Sie sahen wie er lebte, sie waren täglich mit ihm zusammen und haben ihn in seinem Dienst unterstützt. Sie hatten auch mit Schwierigkeiten und Problemen zu kämpfen. Es ist nichts Ungewöhnliches, dass es in deinem Leben Schwierigkeiten oder Probleme gibt, denn wir haben einen Feind - den Teufel. Aber Christen besitzen etwas, womit sie diese Dinge siegreich überwinden können, ohne dabei unterzugehen.

Wie das geschieht, wollen wir jetzt anhand von Gottes Wort anschauen.

Lk 8, 22 - 23
Und es geschah an einem der Tage, dass er in ein Boot stieg, er und seine Jünger; und er sprach zu ihnen: Lasst uns übersetzen an das jenseitige Ufer des Sees. Und sie fuhren ab. 23 Während sie aber fuhren, schlief er ein. Und es fiel ein Sturmwind auf den See, und das Boot füllte sich <mit Wasser>, und sie waren in Gefahr.

Wie wir später lesen, war es ein so heftiger und starker Sturm, dass sogar die erfahrenen Fischer unter seinen Jüngern, die schon manchen Sturm erlebt hatten, sagten: „Wir kommen um!“

Hattest du auch schon das Gefühl: „Ja, bis jetzt hatte ich alles alleine gut im Griff, dieser leichte Wind war nicht so schlimm, aber nun ist dieses Problem zu gross, es bringt mich um. Ich kann es nicht mehr ertragen, es ist zu viel, ich komme darin um, sei es seelisch/psychisch oder körperlich.“

Wie oft versuchen Christen, Schwierigkeiten jeglicher Art tapfer zu ertragen, als kämen sie von Gott und trösten sich: „Jesus ist ja bei mir im „Lebens-Boot“, ich bin ja nicht allein.“

Ist das die richtige Einstellung dazu? Was sagte Jesus zu den Jüngern?

Verse 24 - 25
Sie traten aber hinzu und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir kommen um! Er aber stand auf, bedrohte den Wind und das Gewoge des Wassers; und sie legten sich, und es trat Stille ein. 25 Er aber sprach zu ihnen: Wo ist euer Glaube?

Jesus sagte nicht: „Ich bin ja bei euch, ich lass euch nicht alleine untergehen.“ - Nein, nachdem er zu dem Sturm gesprochen hatte, fragte Jesus die Jünger, wo ihr Glaube sei. Jesus hatte Glauben, einen Glauben der spricht, doch wo war der Glaube der Jünger in diesem Moment?

Jesus sagte nicht: „Nun, das kann ich nur mit meinem Glauben tun, ich bin ja Gottes Sohn.“ Nein! Jesus sagte: „Wo ist euer Glaube? - (Jetzt, in dieser Situation).“

Wir haben einen Glauben von Gott bekommen, mit dem wir gegen das angehen können, was nicht von Gott kommt. Der Sturm war nicht von Gott, Stürme sind nie von Gott, denn Gott kann niemanden mit Bösem versuchen. Gott ist nur gut und immer nur gut!

Wir haben einen siegreichen Glauben bekommen. Einen Glauben, mit dem wir jede Lebenssituation meistern können, wenn wir ihn einsetzen.

Wir sind aus Glauben errettet und nun müssen wir in einem Lebensstil des Glaubens leben.

Wie wendet man den von Gott erhaltenen Glauben an, um gegen die Stürme des Lebens anzugehen? Durch das Sprechen von Gottes Wort.

Röm 10, 6 - 11 sagt:
Die Gerechtigkeit aus Glauben (wer von neuem geboren ist, wird ein Gerechter genannt in Christus, 2.Kor.5, 21) aber sagt so: Sprich nicht in deinem Herzen: »Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?« das ist: Christus herabführen; oder: »Wer wird in den Abgrund hinabsteigen?« das ist: Christus aus den Toten heraufführen. Sondern was sagt sie? (Was sagt die Gerechtigkeit, d.h. diejenigen, die gerecht sind, die Jesus als ihren Herrn haben) »Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.« Das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen, dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst. Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil. (Das griechische Wort für Heil ist soteria und bedeutet: Erhalter, Bewahrer und kommt von soter, was Heiland, Retter, Erlöser bedeutet, also jede Art von Rettung, die du brauchst.

Mit dem Mund wird bekannt zum Heil, mit dem Mund wird bekannt zur Rettung, zur Bewahrung, zur Heilung. So empfangen wir die Hilfe Gottes in den Stürmen des Lebens und kommen daraus hervor - siegreich.

Dies ist die Art und Weise, die Gott festgelegt hat, um errettet zu werden, und auch Rettung jetzt in dieser Welt zu bekommen. Dies ist der Weg, um von Gott zu empfangen. Sei es, indem man ihn als Herrn annimmt und ewiges Leben empfängt, oder Heilung, oder Rettung aus Gefahren. Es ist immer das Gleiche - es geschieht durch das Wort des Glaubens. Im Herzen glaubt man und mit dem Mund spricht man aus, was man glaubt.

Im Glauben, so berichtet uns die Bibel, ist viel mehr enthalten als wir denken. Es ist mehr, als nur an Jesus zu glauben gemäss unserem Sprachgebrauch.

Die Bibel erklärt uns, was biblischer Glaube ist: Es ist der Glaube, der von Gott empfängt, ohne eigene Werke und Anstrengungen, sondern aufgrund dessen, was Jesus schon getan hat für dich und mich. Darum heisst es im Johannesbrief: Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: UNSER Glaube. (1.Joh 5, 4).

Er ist zu unserem Glauben geworden, Gott hat uns seinen eigenen Glauben gegeben. Es ist nicht unser Werk, sondern eine Gabe Gottes an jeden Christen, damit er siegreich in dieser Welt leben kann. Dank sei Gott dafür!

Du hast einen Glauben bekommen, der immer zum Sieg in allem führt, wenn du ihn anwendest, indem du in deinem Herzen glaubst und mit deinem Mund es sprichst. Darum:

Lebe im Glauben Tag für Tag und führe ein siegreiches Leben in Christus!