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Du kannst jedes Problem überwinden 

 


Nr.56 Juni/Juli 2008



Jeder von uns kennt Probleme und Schwierigkeiten. Sie kommen vor im Leben, das ist normal, auch bei von neuem geborenen Christen. - Aber, wie reagieren wir darauf? - Den einen können Probleme und Schwierigkeiten umbringen, ein anderer überwindet sie und geht siegreich daraus hervor.

Wo liegt der Unterschied? Ist es abhängig von den Umständen des Einzelnen, oder ist es möglich, dass beide bestehen können?

Ja, es ist möglich. Lasst uns von einer Geschichte lesen, die Jesus erzählte.

Mt 7, 24 - 27
Jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute; 25 und der Platzregen fiel herab, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stürmten gegen jenes Haus; und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegründet. 26 Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, der wird mit einem törichten Mann zu vergleichen sein, der sein Haus auf den Sand baute; 27 und der Platzregen fiel herab, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stiessen an jenes Haus; und es fiel, und sein Fall war gross.

Hier haben wir zwei Männer, die ein Haus bauten; einer baute auf einer festen Grundlage, einem Felsen, ein anderer baute auf instabilem Grund, nämlich Sand. - Gott hat niemals gesagt, dass ein Christ von den Stürmen des Lebens verschont bleibt, oder dass man als Christ keine Probleme mehr hat. - Wir sind Menschen und leben in dieser Welt, aber wir haben als Christen etwas, um Probleme zu überwinden und siegreich zu bleiben.

Also, einer der Männer baute auf Sand. Er hatte keine feste Grundlage. Sand ist beweglich. Kommt Wasser oder Wind dazu, wird er weggeschwemmt oder weggeblasen. Dieser Mann kann natürlich nicht bestehen, wenn Stürme und Regen kommen. Er hörte zwar das Wort genauso wie der andere Mann, aber er handelte nicht danach. Alles sah gut aus, bis zu dem Zeitpunkt, als die Stürme des Lebens anfingen. Da er keine feste Grundlage hatte, fiel er. Er steht für Menschen, die an Problemen und Schwierigkeiten scheitern oder sogar zugrunde gehen. Wir wollen aber nicht so sein. - Jesus hat uns gesagt, was wir tun können, damit uns das nicht passiert.

Der andere Mann konnte bestehen. Was hat er anders gemacht?

Er baute auf einer festen Grundlage, zu vergleichen mit einem Felsen. Er baute auf das Wort Gottes, denn das ist eine feste Grundlage.

In Ewigkeit, HERR, steht dein Wort fest in den Himmeln.
Ps 119,89

Das Wort Gottes steht fest, du kannst darauf bauen. Es ist unumstösslich! Was Gott in seinem Wort gesagt hat gilt, er ändert seine Meinung nicht. Gott hat keine guten und schlechten Tage. Tage, an denen er zu den Menschen gut ist und solche, an denen er sie bestraft. Gott ist durch und durch gut und sein Wort steht fest, für alle Zeit und für jeden gleich!

Also, der kluge Mann hörte das Wort und handelte danach. Beachte, dass er auch schon nach dem Wort handelte, als alles gut lief. Die Stürme des Lebens kamen später, aber weil er sein Leben schon vorher auf dem Wort gegründet hatte, konnte er bestehen.

Darum ist es so wichtig, dass wir ein Leben im Glauben leben. Ein Leben, das auf dem Wort Gottes gegründet ist. Du denkst nun vielleicht: „Das würde ich gerne tun, wenn ich nur genug Glauben hätte ...“

Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi.
Röm 10,17

Der Glaube kommt aus der Verkündigung von Gottes Wort. Jedes Mal, wenn du das Wort Gottes hörst oder liest, hast du die Möglichkeit zu glauben und es für dich persönlich anzunehmen, oder es einfach so als nettes Wort zu sehen.

Es ist nicht die Entscheidung von Gott, wem er Glauben gibt. - Es ist deine Entscheidung, indem du das Wort Gottes persönlich annimmst und danach handelst. Der Glaube bringt immer Handlungen hervor.

Suche den Herrn, wenn Probleme und Schwierigkeiten in dein Leben kommen. Es gibt für jedes Problem eine Lösung im Wort Gottes. Er hat für alles vorgesorgt. Bitte Gott um Offenbarung, lies das Wort und handle danach, dann wirst du siegreichen Glauben erleben.

Jak 1, 2 - 3
Haltet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen (Prüfungen) geratet, 3 indem ihr erkennt, dass die Bewährung eures Glaubens Ausharren bewirkt.

Versuchungen kommen nicht von Gott! Aber sie helfen dir festzustellen, ob sich dein Glaube bewährt. Etwas, das sich bewährt ist brauchbar und nützlich zum Guten. So sollte es mit deinem Glauben sein. Die Bewährung, der Test deines Glaubens, sollte bei dir bewirken, dass du darin ausharrst.

Ausharren ist nichts Verkrampftes oder Passives. Ausharren bedeutet, dass du dabeibleibst; du hältst weiterhin am Wort Gottes fest, du stehst in der ruhigen Gewissheit, dass sich das Wort Gottes erfüllt, egal wie lange es dauert. Das Wort ist deine feste Grundlage, durch nichts zu erschüttern. - Was wird die Folge davon sein?

Vers 4
Das Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollendet seid und in nichts Mangel habt.

Mich begeistert dieser Vers. - Früher habe ich immer ganz andere Dinge gehört: Wie schwer es doch sei, auszuharren in den Dingen, und auch wenn es mich fast umbringen würde, dann sei das halt Gottes Wille, Hauptsache sei, darin auszuharren ... - Wurdest auch du so gelehrt?

Doch dieser Vers ist so wunderbar und setzt frei! Gott ist gut und er will immer nur das Beste für dich! Es lohnt sich im Glauben zu leben. Es lohnt sich darin festzubleiben. Es ist Gottes Wille, dass du den Sieg davonträgst und in nichts Mangel hast. Du sollst gesund sein; du sollst genug Geld haben; du sollst in deiner Seele keinen Mangel haben.

Darum ermutige ich dich neu, ein Leben im Glauben zu leben. Es ist ein Leben, in dem wir nicht umkommen. Wir werden früher oder später, wenn wir dranbleiben, den Sieg haben über alle Probleme und Schwierigkeiten, die in unser Leben kommen.

Dank sei unserem guten Gott dafür!



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