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religiös oder gerecht vor Gott wähle du

 

Nr.67  Juni 2009

Ich bin nicht religiös und schon gar nicht gerecht vor Gott, denken jetzt vielleicht einige. Nun, Gott ist auch nicht religiös, aber er ist gerecht. Er hat dich, durch Jesus Christus, in den Stand der Gerechtigkeit gebracht, damit du in seine Gegenwart als Gerechter kommen kannst. - Du kannst wählen, ob du dieses Geschenk annehmen willst. Jeden Tag kannst du wählen, ob du in dieser Gerechtigkeit leben willst oder nicht. - Wie geschieht das?

Hast du dich auch schon mal zu unwürdig dazu gefühlt, Gott um etwas zu bitten? Dieses Sündenbewusstsein hält dich davon ab, in die Gegenwart Gottes zu kommen. Selbstverständlich erwarten wir dann auch nicht, dass Gott unsere Gebete erhört. Wie sollte er auch, wenn wir uns so unwürdig fühlen. Du kannst dich entscheiden, ob du auf deine Gefühle oder auf das Wort Gottes hörst.

Nein, es ist nicht demütig, wenn du dich unwürdig fühlst! - Denn Demut bedeutet, das zu akzeptieren, was Gott über dich sagt - unabhängig davon, wie du dich dabei fühlst.

Lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe!
Hebr. 4,16

Was für eine herrliche Zusage. Gott ist ein liebender Vater. Er hat uns durch seinen Sohn erlöst, damit wir in seine Gegenwart kommen können, ohne Gefühle von Sünde, Schuld oder Verdammnis. Wir können ohne Angst vor Strafe in seine Gegenwart kommen. Er wartet auf uns, um uns Gnade und Hilfe zu geben. Jesus hat für deine Sünden bezahlt, darum kannst du vor den Thron Gottes kommen - der Weg ist frei, auch für dich!

Ich habe jahrelang unter Verdammnis gelitten. Ich fühlte mich zu unwürdig, um auch nur etwas Kleines von Gott zu erbitten, da ich doch immer wieder in so vielen Dingen versagt hatte. - Hast du auch schon so gedacht? - Solches Denken wird dich davon abhalten, Gott als deinen guten Vater zu sehen. Es wird dich davon abhalten, Gott im Glauben um irgendetwas zu bitten - weil du dich unwürdig fühlst. - Mir ging es damals so. Ich dachte sogar, dass Gott alles Schlechte, das ich im Leben erfuhr, zuliess, als Strafe dafür, weil ich ihm in irgendeiner Weise missfallen hatte. Leider wusste ich damals noch nichts von der Autorität, die ich in IHM habe, und dass Jesu Sieg auch mein Sieg ist. Ich wusste auch nicht, dass ich dem Teufel und allem, was er mir „anhängen“ will, widerstehen kann. - Inzwischen weiss ich, dass schlechte Dinge nie von Gott kommen, auch nicht, um mich „etwas zu lehren.

Es ist nicht Gottes Wille und es kommt nicht von ihm, wenn du dich verdammt fühlst und keinen Ausweg aus deiner Situation siehst. Wenn Gottes Geist dich überführt, dann gibt es immer Hoffnung für dich.

Wenn du die Kraft des Blutes Jesu kennst, dann weisst du, dass es fähig ist, dich von allem zu reinigen, so dass du immer und jederzeit in Gottes Gegenwart kommen kannst; du musst dazu nicht wochenlang warten oder „religiöse Übungen“ praktizieren.

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.
1.Joh. 1,9

Dies geschieht in einem Augenblick! Nimm es im Glauben an. Es gibt Vergebung in Jesus. Gott verdammt dich nicht, Jesus hat auch nie jemanden verdammt. Lies die Evangelien, du kannst nirgends lesen, dass Jesus zu jemandem gesagt hätte: „ Dies hast du verdient, das ist die Strafe dafür.“ Nachdem er Menschen geheilt und befreit hatte, sagte Jesus immer wieder: „ Geh hin und sündige nicht mehr.“ - Selbst zu einer Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war, sagte Jesus: „Hat dich niemand verurteilt ich tue es auch nicht, geh hin und sündige nicht mehr.“ (Joh.8,11).

Das ist das wahre Evangelium, das ist es, was die Welt hören muss: Keine Religion sondern die frohmachende Botschaft vom guten Vatergott, der uns in Jesus befreit und erlöst hat, damit wir seine Kinder werden und in seine Gegenwart kommen. Wo ist so ein Vater, wie er!

Wenn du so einen Vater nie gehabt hast, sondern einen, der dich immer wieder schlecht behandelt hat, dann ändere dein Denken. Gott ist der beste Vater, den du dir vorstellen kannst. Kein Vater auf dieser Erde ist perfekt, aber es gibt einen vollkommenen Vatergott. Er ist nur gut und er ist so, wie du es dir immer gewünscht hast. Er liebt dich über alles!

2.Kor. 5,21
Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.

Jesus wurde für dich und mich zur Sünde gemacht, damit wir zu Gottes Gerechtigkeit werden können. Gottes Gerechtigkeit bedeutet, dass du ohne Schuld, ohne Verdammnis und ohne Minderwertigkeit in Gottes Gegenwart kommen kannst. Es ist ein Stand und du kannst in der Gerechtigkeit weder wachsen noch sie verdienen. Du bist Gottes Kind und hast durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist, das Recht bekommen in seine Gegenwart zu kommen. Lerne dich so zu sehen. Es ist so entscheidend für deine Beziehung zu ihm und dein Leben hier auf der Erde.

Röm. 4,25
der unserer Übertretungen wegen dahingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist.

Jesus hing am Kreuz wegen unseren Sünden, wegen unseren Übertretungen. Er ist aber auferstanden, damit wir gerechtfertigt und gerecht gesprochen werden können. Das Opfer war vollkommen, es genügte, es war angenommen bei Gott. Weil Gott gerecht ist, konnte er Menschen nicht einfach so gerecht sprechen, es musste auf legale Weise geschehen. Der Mensch hat durch den Sündenfall die Herrschaft an den Teufel übergeben und nur durch eine rechtmässige, gerechte Erlösung konnte für den Menschen ein Weg zurück in Gottes Gegenwart geschaffen werden.

Röm. 3,20-23
darum: aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. 21 Jetzt aber ist ohne Gesetz Gottes Gerechtigkeit geoffenbart worden, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten 22 Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus für alle, die glauben. Denn es ist kein Unterschied, 23 denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit.

Alle Menschen befinden sich durch den Sündenfall in einem sündigen Zustand, sind getrennt von Gott und sündigen. - Aber durch den Glauben an Jesus Christus können wir wieder gerecht vor Gott stehen, als hätte es Sünde niemals gegeben. Es ist wichtig zu wissen, dass Sünde nicht in erster Linie eine Tat ist, wie uns die Religion immer wieder gesagt hat, sondern ein Zustand. Und aus diesem sündigen Zustand entsteht sündiges Verhalten. Es ist normal, dass Sünder sündigen. Wir sollten ihnen Jesus verkündigen, der für sie gestorben ist, anstatt ihnen ihre Taten vorzuwerfen. Das Evangelium ist eine gute Nachricht für jedermann.

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten.
Jak. 1,17

Unser himmlischer Vater ist nur gut, nur gut und nur gut und nichts Schlechtes kommt von ihm. Der Sieg Jesu ist unser Sieg, aber du musst darin leben, du musst ihn durch den Glauben annehmen - er fällt dir nicht einfach zu. Darum lebe Tag für Tag ein siegreiches Leben im IHM, durch den Glauben.

A.L.