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Mach dir keine Sorgen!


Nr.41 März 2007


Du denkst vielleicht: „Ja, das wäre schön, wenn ich das tun könnte, aber weisst du, wer sich um all das kümmern muss, das bin ich. Wie schön wäre es, wenn jemand mir meine Sorgen und Nöte abnehmen würde.“ Nun, ich habe gute Nachrichten für dich, es gibt jemanden - Gott unsern himmlischen Vater.


Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit, indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch.
1.Petr. 5, 6 – 7

Er ist besorgt um dich, weil er dich liebt. Aber wir müssen zuerst unsere Sorgen und Nöte auf ihn werfen, damit er für uns sorgen kann. „Das kann ich nicht, ich mache mir immer so schnell über alles Sorgen,“ denkst du nun vielleicht. Weisst du, wenn Gott sagt, dass du kannst, dann kannst du! Das ist Demut. Demütig zu sein heisst nicht, sich als Nichtsnutz und als schlecht hinzustellen, sondern gehorsam gegenüber Gottes Wort zu sein. Wenn Gott sagt: „Wirf deine Sorge auf mich, weil ich besorgt bin um dich.“ Dann tue es und lass die Sorgen dort. Ja, es kommen Gedanken, die dir wieder Sorgen bereiten, aber du kannst dazu ‚nein’ sagen: „Ich sorge mich nicht mehr darum, es ist bei Gott.“ Ich hätte immer genügend Gelegenheit mich zu sorgen: Was ist, wenn ich mal pensioniert bin? Reicht das Geld von meinem Mann für uns? Was könnte alles mit meinen Kindern passieren! Sorgen über Sorgen, die nichts Gutes bringen; deswegen weigere ich mich, mir Sorgen zu machen. Ich bleibe im Glauben. Gott - er ist mein Vater, er sorgt für mich und auch für meine Kinder und er ist auch nicht abhängig von der Wirtschaftslage eines Landes, um mich zu versorgen.

Wirf auf den HERRN deine Last, und er wird dich erhalten; er wird nimmermehr zulassen, dass der Gerechte wankt.
Ps. 55, 23

Gott wird dich erhalten, wenn du deine Sorgen auf ihn wirfst. Er wird dich nicht vernichten, sondern erhalten. Er ist treu, er lässt dich nicht im Stich und er kommt nie zu spät. Sorge dich nicht und habe auch keine Furcht vor Dingen, die eventuell geschehen könnten. Vielleicht solltest du auch etwas weniger jene Zeitungen lesen, die oft voll sind mit negativen Schlagzeilen und Artikeln. Böse Nachrichten zerstören unseren Glauben und sich Sorgen zu machen zerstört unser Leben, früher oder später.

Lass uns nun von einem Mann lesen, der sich viele Sorgen machte.

Hiob 1, 1 - 5
Es war ein Mann im Lande Uz, sein Name war Hiob. Und dieser Mann war rechtschaffen und redlich und gottesfürchtig und mied das Böse. Ihm wurden sieben Söhne und drei Töchter geboren. Und sein Besitz bestand aus siebentausend Schafen und dreitausend Kamelen und fünfhundert Gespannen Rinder und fünfhundert Eselinnen, und sein Gesinde war sehr zahlreich, so dass dieser Mann grösser war als alle Söhne des Ostens. Nun pflegten seine Söhne hinzugehen und Gastmahl zu halten – der Reihe nach im Haus eines jeden. Dazu sandten sie hin und luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken. Und es geschah, wenn die Tage des Gastmahls reihumgegangen waren, da sandte Hiob hin und heiligte sie: Früh am Morgen stand er auf und opferte Brandopfer nach ihrer aller Zahl. Denn Hiob sagte sich: Vielleicht haben meine Söhne gesündigt und in ihrem Herzen Gott geflucht. So machte es Hiob all die Tage nach den Gastmählern.

Wir lesen hier von einem reichen Mann, der alles hatte; aber er machte sich Sorgen um seine erwachsenen Kinder, ob sie vielleicht bei ihren Feiern Gott abgesagt haben könnten. Furcht und nicht Glaube war sein Motiv, um Gott Brandopfer zu bringen und das tat er nach jedem der Feste. Hast du Kinder, die nicht auf den Wegen Gottes gehen? - Fürchte dich nicht! Mach dir keine Sorgen, sondern glaube Gott für sie. Du kannst dich nicht sorgen und gleichzeitig im Glauben leben. Darum sagt Gott: „Wirf alle deine Sorgen auf mich.“ Deine Aufgabe ist es, Gott zu glauben, dass er für dich sorgt und sich alles zum Guten für dich wendet, so wie es das Wort Gottes sagt. Weisst du, wie sehr dein himmlischer Vater um dich besorgt ist, damit es dir gut geht? Er hat Verlangen danach, dich zu segnen. Niemand sonst liebt dich so wie er. Wenn du das Buch Hiob kennst, dann hast du wahrscheinlich gehört, dass Gott ihm alles weggenommen hat, um ihn zu prüfen. Vergiss es! - Denn du hast den Schluss dieses Buches nicht richtig gelesen. Gott versucht niemanden zum Bösen und er ist auch kein Dieb, der dir was wegnimmt! Gott ist ein Geber von guten Dingen. Der Teufel ist der Dieb und er kommt um zu stehlen und zu verderben! Es wird Zeit, das Gottesbild eines Guten Gottes wiederherzustellen, so wie Gott sich selber beschreibt in der Bibel! Wenn Menschen erkennen, wie gut Gott ist, rennen sie zu ihm. Gott ist nicht gegen dich, er ist immer auf deiner Seite. Gott ist nicht dein Problem, sondern deine Lösung. Er ist gut, nur gut und in ihm gibt es nichts Böses, noch benutzt er Böses für seine Zwecke!

Das Buch Hiob ist eines der ältesten Bücher der Bibel. Hiob war ein Mann, der noch nicht von neuem geboren war und er hatte wenig Ahnung von Gott. Er liebte Gott, aber ohne Erkenntnis. Nachdem er vieles geredet hatte und auch seine Freunde ihre Meinungen über das Unglück von Hiob gesagt hatten, redete Gott zu ihm. Darauf antwortete Hiob im Kapitel 42 Verse 1-6. Und Hiob antwortete dem HERRN und sagte: Ich habe erkannt, das du alles vermagst und kein Plan für dich unausführbar ist. »Wer ist es, der den Ratschluss verhüllt ohne Erkenntnis?« So habe ich denn meine Meinung mitgeteilt und verstand doch nichts, Dinge, die zu wunderbar für mich sind und die ich nicht kannte. Höre doch, und ich will reden! Ich will dich fragen, und du sollst es mich wissen lassen! Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört, jetzt aber hat mein Auge dich gesehen. Darum verwerfe ich mein Geschwätz und bereue in Staub und Asche. Hier verwirft Hiob sein Geschwätz, weil er Gott bis dahin gar nicht richtig gekannt hatte. Doch die Menschen haben dann genau aus diesem Geschwätz die Lehre gemacht, dass von Gott Gutes und Böses kommt, und dass er nimmt und gibt; weil Hiob es gesagt hatte. Ist das nicht töricht? Wenn wir weiter lesen, bestätigt Gott sogar, dass sie alle, die Freunde von Hiob und auch er selbst, nichts Wahres über Gott geredet hatten (Vers 7 ...Denn ihr habt über mich nicht Wahres geredet wie mein Knecht Hiob).

Das Unglück von Hiob dauerte übrigens nur etwa 9 Monate. Danach lebte er noch 140 Jahre und hatte doppelt so viel wie zu Anfang und da war er schon reich gewesen. Hiob starb alt und lebenssatt und das ist auch der Wille Gottes für dich!

Es wird Zeit unser Gottesbild zu ändern und den guten Vater zu sehen! Er hat die Menschheit nicht aufgegeben, sondern gerettet. Wenn du Jesus als deinen Herrn angenommen hast, ist Gott dein Retter, dein Vater und er sorgt für dich.

Du bist frei. - Frei von Sorge, frei von Gebundenheit. Lebe darin, nimm es im Glauben an, denn es geschieht nicht automatisch, da der Mensch mit einem freien Willen geschaffen wurde. Entscheide dich heute neu, dem Wort Gottes zu glauben und du wirst das Gute von Gott in deinem Leben erfahren.


Anita Letzerich-Suhr