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Jesus zur Rechten Gottes für Dich


Nr.109 - April 2013


Vor einigen Tagen haben wir Ostern, das Auferstehungsfest gefeiert. - Ja, Jesus ist wirklich auferstanden von den Toten. ER ist der Einzige der auferstanden ist und in alle Ewigkeit lebt. Das Grab von Jesus ist leer. Jesus, der Sohn Gottes, ist kein „Religionsstifter“, sondern der einzig wahre Gott, der Mensch wurde und sein Leben für uns gegeben hat, damit wir mit dem heiligen Gott wieder eine Beziehung haben können. Religion verlangt von uns, dass wir Dinge tun, um Gott gnädig zu stimmen, oder unsere Sünden ‚abzuarbeiten’. Aber Religion kann uns weder versichern noch dabei helfen, dass wir es wirklich schaffen werden. - Jesus, der Sohn des lebendigen Gottes verlangt nur, dass wir glauben, dass ER der Herr ist und auferstanden ist zur Vergebung unserer Sünden. Damit dieses Gnadengeschenk für uns gilt, müssen wir ihn freiwillig durch ein Gebet, als unseren persönlichen Herrn und Retter annehmen. Wir müssen nicht vorher zuerst ein „guter“ Mensch werden. Komme zu IHM, so wie du jetzt bist.

 

Das Evangelium von Jesus Christus ist die gute Nachricht. Gott wurde Mensch in Christus Jesus und hat die Menschen mit sich selber versöhnt, durch seinen Tod und die Auferstehung. Jesus war das vollkommene und sündlose Opfer, das die ganze Sünde der Welt getragen und gesühnt hat.

 

2Kor 5,18-21

18 Alles aber von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat

 

Alles aber von Gott…“, ER hat alles getan was nötig war, um uns mit sich selbst zu versöhnen, und wenn ER alles getan hat, dann können wir dem nichts mehr hinzufügen, oder etwas davon wegnehmen. Daher ist der gute, anständige Mensch genauso verloren wie der schlechte Mensch. Beide brauchen Jesus und beide sind nur durch Jesus mit Gott versöhnt, ohne Dazutun von eigenen Werken.

 

Wie hat Gott das gemacht?

 

Vers 19

<nämlich> dass Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnete und in uns das Wort von der Versöhnung gelegt hat.

 

Gott selber war in Christus, seinem Sohn, und hat die Welt, die Menschen mit sich selber versöhnt. Die Übertretungen, die Sünden werden nicht mehr zu- oder angerechnet, weil Jesus dafür bezahlt hat. Das heisst nun aber nicht, dass alle Menschen automatisch mit Gott versöhnt sind. Die Lehre der Allversöhnung ist nicht biblisch! Jeder Mensch muss die Vergebung persönlich annehmen. Wenn z.B. jemand für uns eine Rechnung bezahlt, müssen wir dieses Geschenk annehmen, sonst haben wir nichts davon, wenn wir dann doch versuchen, das Geld selber aufzutreiben. So ist es auch mit der Vergebung der Sünde, nimm sie an und versuche sie nicht selber auf- oder abzuarbeiten durch gute Taten, auch nicht nachdem du Jesus als deinen Herrn angenommen hast.

 

Vers 20

So sind wir nun Gesandte an Christi Statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!

 

Gott ist nicht böse oder enttäuscht von dir. Er steht immer mit offenen Armen da um dir Gutes zu tun. Alle Schuld, alle Verfehlungen, jede Sünde, auch die, die du im Laufe des Christenlebens noch machst, hat Jesus am Kreuz auf sich genommen. Er hat dafür bezahlt. Nimm seine Vergebung an und komme jederzeit mit Freimütigkeit, mit Kühnheit, ohne Scham und ohne Gefühle der Minderwertigkeit zu IHM. Er ist der gute Vater.

 

Vers 21

Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.

 

Jesus kannte keine Sünde. Er war sündlos. Er wurde (von Satan) versucht wie wir und kannte Herausforderungen wie wir, weil er ganz Gott war, ohne Sünde und gleichzeitig ganz Mensch wie wir, aber auch ohne Sünde. Am Kreuz hat Jesus unseren sündigen Zustand auf sich genommen. Er wurde zur Sünde gemacht. Er ist unser Stellvertreter und darum musste er so werden wie wir. Oh, welche Liebe Jesu - Er, der niemals getrennt gewesen war von Gott. Er, der Sünde nicht kannte, hat dies alles an unserer Stelle auf sich genommen. Doch weil ER als unser Stellvertreter am Kreuz war und selber nicht gesündigt hatte, konnte Gott ihn am dritten Tag von den Toten auferwecken (Apg 2,24). Danach ging er mit seinem eigenen sündlosen Blut in den Himmel und hat für uns eine ewige, bleibende Erlösung erkauft (Hebr 9,12). Am Kreuz hat ein Austausch stattgefunden. Deine und meine Sünde nahm Jesus und kann uns nun dafür seine Gerechtigkeit geben (2Kor 5, 21).

 

Röm 3,24

und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.

 

Umsonst, kostenlos, gratis, werden wir gerechtfertigt, wir konnten und können nichts dazutun. Die Erlösung in Christus ist eine vollkommene, beendete Erlösung, die wir nur noch dankbar annehmen können. Seine Gnade ist so unermesslich gross.

 

1Kor 1,30

Aus ihm aber <kommt es, dass> ihr in Christus Jesus seid, der uns geworden ist Weisheit von Gott und Gerechtigkeit und Heiligkeit und Erlösung

 

Wir müssen das begreifen und darin leben, wir sind nicht mehr Sünder oder begnadigte Sünder und Gott ist nicht böse auf uns, wenn wir einen Fehler machen. Er lässt uns nie im Stich. Er hat uns seine Gerechtigkeit gegeben aufgrund dessen, was Jesus getan hat. Seine Gerechtigkeit, die wir nicht mehr verlieren können, denn wir sind in IHM, in Christus und so sieht Gott uns nun an, als Gerechte.

 

Kol 1,12-14

12 dem Vater danksagend, der euch fähig gemacht hat zum Anteil am Erbe der Heiligen im Licht;

13 er hat uns errettet aus der Macht der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe.14 In ihm haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden.

 

Er hat uns fähig gemacht, in die richtige Position gesetzt, damit wir Anteil am Erbe haben, welches in Christus Jesus ist. ER hat uns hinausgenommen aus dem Machtbereich der Finsternis und hineinversetzt in sein Reich. Wir haben die Familie gewechselt und gehören nun zur Familie Gottes. Gott ist unser Vater und in Christus Jesus haben wir die vollkommene Erlösung und die vollständige Vergebung aller Sünden. Es gibt auch keine Generationensünden oder Verwandtensünden mehr, die uns verfolgen (ausser wir glauben es und lassen es zu). In Jesus hast du die Familie gewechselt. Du lebst zwar noch auf der Erde, bist aber eigentlich ‚Bürger’ im Himmel und dir sind alle Sünden vergeben. Es gibt keine mehr, die dir angelastet werden könnten. Lebe in der Freiheit der Erlösten und Gerechten, denn in IHM haben wir die Vergebung aller Sünden. Und wenn wir sie haben, müssen wir sie nicht mehr suchen oder erarbeiten, wir haben sie, die Vergebung. Nichts kann uns von seiner Liebe trennen.

 

Röm 8,31-32

31 Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer gegen uns? 32 Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?

 

Gott hat seinen eigenen Sohn für uns gegeben, er wird uns auch alles andere mit ihm schenken. Heilung für deinen Körper, Rettung wo du Rettung brauchst, Versorgung in allem. Er enthält dir nichts Gutes vor, denn es gibt nichts, das dich von ihm trennt.

 

Vers 33

Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, der rechtfertigt.

 

Gott ist es nicht, der dich anklagt oder verklagt, weil du gesündigt hast. Er war es, der dich in den gerechten Stand in Christus gesetzt hat und er wird dich von da nicht wieder heraus nehmen. Du kannst schmutzig werden von Ungerechtigkeit (1Joh 1,7+9), aber niemals deinen Stand verlieren. Ein Kind kann ungehorsam, frech und trotzig sein und trotzdem wird es nie aufhören das Kind seiner Eltern zu sein.

 

Vers 34

Wer ist, der verdamme? Christus Jesus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.

 

Kommen von IHM Verdammnis, Minderwertigkeits- und Versagensgefühle?

Nein niemals! - Denn Christus hat dafür bezahlt und sitzt jetzt zur Rechten Gottes als unser Beistand, Fürsprecher, Hohepriester, als unser Mittler, der für uns eintritt (1Joh 2,1). Das Blut und das Opfer Jesu sprechen die ganze Zeit: „Sünde ist ausgelöscht, vergeben. Der Zutritt zum Allerheiligsten in die Gegenwart Gottes ist offen durch Jesus deinen Mittler“ (Hebr 10,17ff).

Anita L.