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Jesus gab sein Leben

Warum ist die Auferstehung so wichtig?

Nr.18 April 2005


Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, um es wiederzunehmen. Niemand nimmt es (mein Leben, oder kann mich töten) von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen.
Joh. 10, 17 - 18

Jesus hatte das Recht, sein Leben zu geben oder es zu behalten, niemand hat es von ihm genommen. Viele Male wollten sie Jesus töten, aber sie konnten es nicht (Lk. 4, 28-30 / Joh. 8, 20). Jesus hat sich entschlossen, dem Willen des Vater gehorsam zu sein; er gab sein Leben als Lösegeld für dich und mich, damit wir in der Freiheit des ewigen Lebens leben können und mit Gott wieder Gemeinschaft haben können. Niemand konnte Jesus töten, denn in ihm gab es keine Sünde. Jesus hätte sündigen können, aber er war in seinem Geist ohne Sünde. Darum hatte der Teufel keine Macht über ihn, er konnte ihn nicht töten.

Jesus war aus Gott geboren. Das Wort Gottes wurde Fleisch heisst: Das Wort Gottes wurde Mensch und lebte auf der Erde. Bis zu dem Zeitpunkt, wo Jesus sein Leben gab und mit unserer Sünde, die er auf sich nahm, zur Sünde gemacht wurde. Er wurde zu unserem Stell-vertreter, er wurde zur Sünde (er nahm unser sündiges Wesen auf sich). Damit wir in IHM zur Gerechtigkeit werden und so wieder in die Gegenwart und die Gemeinschaft mit Gott dem Vater kommen. Es hat ein Austausch stattgefunden. Jesus nahm unseren sündigen Zustand auf sich und dadurch konnte er uns seine Gerechtigkeit geben.

Hebr. 10, 9 - 10
dann sprach er: »Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun« - er nimmt das Erste weg, um das Zweite aufzurichten. In diesem Willen sind wir geheiligt durch das ein für allemal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi.

Von wem spricht er? Von Jesus, dem Lamm Gottes, für uns geopfert zur Vergebung, zur Reinigung und zur Heiligung, damit wir vollkommen und in Gerechtigkeit vor Gott stehen können. Jesus ist und war das letzte Opfer. Jesus hat einen vollkommenen Leib bekommen (Vers 5) um den Willen Gottes zu tun. Der Wille Gottes war die Erlösung durch  das Opfer des Leibes und Blutes Jesu zu unserer  Erlösung. Durch dieses Opfer sind wir geheiligt, sind wir gerechtgemacht, können wir in der Gegenwart Gottes unseres Vaters sein, ohne Schuld und ohne Strafe zu erwarten. Jesus hat uns freigekauft aus dem Machtbereich, aus der Autorität des Teufels. Das heisst, der Teufel hat kein Recht mehr über uns, aber wir haben nun das Recht bekommen, ihm zu widerstehen und er muss fliehen.

Unterwerft euch nun Gott! (oder stellt euch unter Gott dann...) Widersteht aber dem Teufel! Und er wird von euch fliehen.
Jak. 4, 7

Widersteht dem Teufel und er wird fliehen. Wann wird er fliehen? Dann, wenn du dich

1.  Gott unterstellst, denn dies gibt dir
2.  das Recht, danach dem Teufel zu widerstehen.

Warum widerstehst DU dem Teufel? Weil du frei bist, du bist erlöst und darum hast du das Recht, dem Teufel zu widerstehen.

Und sie kommen an ein Gut mit Namen Gethsemane, und er spricht zu seinen Jüngern: Setzt euch hier, bis ich gebetet habe! Und er nimmt den Petrus und Jakobus und Johannes mit sich und fing an, sehr bestürzt und geängstigt zu werden. Und er spricht zu ihnen: Meine Seele ist sehr betrübt, bis zum Tod. Bleibt hier und wacht! Und er ging ein wenig weiter und fiel auf die Erde; und er betete, dass, wenn es möglich sei, die Stunde an ihm vorübergehe. Und er sprach: Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir weg! ...
Mk. 14, 32 - 36

Wenn Jesus Gott, den Vater, um etwas gebeten hat, so hat er es immer bekommen. Was wäre geschehen, wenn Jesus den Vater gebeten hätte, diesen Kelch, den Tod am Kreuz, von ihm zu nehmen. Jesus hatte das Recht sein Leben zu geben oder es zu behalten. Hätte Jesus gesagt: “Nimm diesen Kelch von mir, ich tu es nicht.” Gott hätte ihn erhört. Aber Jesus gab sein Leben freiwillig. Dank sei Jesus für die folgenden Worte: ...doch nicht, was ich will, sondern was du willst! (Mk. 14, 36b)

Jesus hat sich dem Willen Gottes ausgeliefert, er wollte den Willen Gottes tun. Er hätte nein sagen können. Warum sonst hätte Jesus so kämpfen müssen, warum sonst hätte er so sehr geschwitzt. (Übrigens, er schwitzte nicht Blut sondern er schwitzte so sehr, dass sein Schweiss wie Blutstropfen auf die Erde fiel (Lk. 22, 44) ...sein Schweiss wie grosse Blutstropfen...). Wir würden sagen, der Schweiss lief ihm runter.

Jesus wusste, was auf ihn zukam. Er kannte den Willen Gottes und er gab sich diesem Willen hin. Dies war der Preis für unsere Erlösung.

Warum musste Jesus sterben und warum ist die Auferstehung von Jesus so wichtig für uns? Jesus war ja nicht der erste, der auferstanden ist, denken wir an Lazarus, den Jesus auferweckt hat. Jesus war also nicht der einzige, der wieder von den Toten auferstanden ist und doch ist seine Auferstehung für uns so wichtig. Ohne seine Auferstehung hätte es auch nichts genützt, dass er für uns gestorben ist.

Als Adam gesündigt hatte, starb sein Geist. Das ist geistlicher Tod, das Getrenntsein von Gott. Jesus sagte zu Nikodemus: “Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.” Durch die neue Geburt wird unser Geist neu und lebendig und kann mit Gott Gemeinschaft haben. Gott ist ein ewiger Geist; wir sind ewig lebende Geist-Wesen. Als Jesus, unser Stellvertreter, am Kreuz hing und unser sündiges Wesen auf ihm lag, wurde seine Gestalt so entstellt, dass er nicht mehr wie ein Mensch aussah, sagt uns Jesaja.  Der Grund -  jede Krankheit, jeder Fluch und jedes Gebrechen, das es gibt, nahm er auf sich  Darum gehört Gesundheit uns, Jesus hat den Preis dafür bezahlt.

Als Gott Jesus von den Toten auferweckte, war er der erste Mensch, der von neuem geboren wurde. Jesus ist nicht nur einfach wieder in seinen Körper gegangen, sondern er ist vom geistlichen Tod zum ewigen Leben gegangen. Genauso, wie wir vom geistlichen Tod zum ewigen Leben gehen, wenn wir Jesus als unseren Retter annehmen.

Das Hinaufgestiegen aber, was besagt es anderes, als dass er auch hinabgestiegen ist in die unteren Teile der Erde?
Eph. 4, 9

Und dort war Jesus als unser Stellvertreter, nachdem er am Kreuz gestorben war. Er war am Ort der Qualen oder Wehen. Er war dort, damit du und ich nicht dorthin gehen müssen. Jesus war an unserer Stelle dort. Doch nicht für lange. Nach 3 Tagen kam Gott der heilige Geist, es heisst:

Den hat Gott auferweckt, nachdem er die  Wehen des Todes aufgelöst hatte, wie es denn nicht möglich war, dass er von ihm behalten würde.
Apg. 2, 24

Jesus hatte selber keine Sünde und so hatte der Tod kein Recht, ihn zu behalten.

Er der von keiner Sünde wusste wurde für uns zur Sünde gemacht
2.Kor. 5, 21

Er wurde zur Sünde gemacht heisst, er hat unsere Sünde, unseren sündigen Zustand, auf sich genommen. Und weil er selber nie gesündigt hatte, konnte er die Wehen des Todes auflösen, er konnte von dort wieder weggehen. Er hat aber nicht nur die Wehen des Todes aufgelöst, sondern er hat auch den Tod besiegt und die Schlüssel des Todes und des Totenreiches mitgenommen. (Offb. 1,18).

Er ist das Haupt der Gemeinde. Er ist der Anfang der Erstgeborene aus den Toten damit er in allem den Vorrang hat.    
Kol. 1, 18

Er ist der Erstgeborene unter vielen Brüdern (Röm. 8,29), das bedeutet, dass er als erster von vielen nach ihm, also zum Beispiel von uns, von neuem geboren wurde. Jesus der Erstgeborene aus den Toten. Jesus, der Sohn des lebendigen Gottes starb; er, der die Sünde nicht kannte, ist für uns zur Sünde gemacht worden. Warum? Damit wir zur Gerechtigkeit Gottes in Christus werden (2.Kor 5,21).Es war ein Austausch. Jesus nahm unsere Sünde und tauschte sie gegen Gottes Gerechtigkeit.

Wie bekommen wir Gottes Gerechtigkeit?

Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus für alle, die glauben.
Röm. 3, 22

Wir haben jetzt das Recht zu Gott zu gehen, als zu unserem liebenden Vater, durch Jesus Christus den Gerechten.

Durch die Auferstehung Jesu aus den Toten hat Gott uns wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung.          
1.Petr 1, 3

So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.  
Röm. 6, 4

Darum ist die Auferstehung so wichtig. Ohne sie wäre der Tod Jesu sinnlos und alles Leiden am Kreuz umsonst gewesen. Jesus musste auferstehen. Er hat den Tod besiegt, Krankheit besiegt, Sünde besiegt. Er, das heilige Opfer hat sich selber Gott dargebracht und so die Welt mit sich selber versöhnt. (2.Kor. 5,18). Nun sitzt Jesus zur Rechten Gottes im Himmel, um dort seinen Dienst für uns zu tun.

Christus Jesus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet  
Röm. 8, 34


Anita Letzerich-Suhr