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Jesus der Weg in Gottes Gegenwart



Nr.6 April 2004

Denn Christus ist nicht hineingegangen in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, ein Gegenbild des wahren Heiligtums, sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen
Hebr. 9,24


Einmal im Jahr, im alten Bund am grossen Versöhnungstag, musste ein besonderes Opfer gebracht werden. Ein Opfer für den Hohepriester, für das Volk und für das Heiligtum. Alles unter dem alten Bund war ein Schatten, Jesus ist das Original davon, das Echte. Zuerst musste der Hohepriester für sich ein Opfer am Brandopferaltar schlachten, für seine Sünde, um sie zuzudecken. Unter dem alten Bund gab es keine Vergebung der Sünden. Das Blut von Tieren konnte Sünde nur zudecken. Nun, warum musste es Blut sein um die Sünde zuzudecken, er hätte doch auch ein anderes Opfer genügen können, oder? Es musste Blut sein. Denn in 3. Mose 17,11 heisst es: "Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich selbst habe es euch auf den Altar gegeben, Sühnung für eure Seelen zu erwirken. Denn das Blut ist es, das Sühnung tut durch die Seele in ihm."

Nur das Blut hat Leben in sich. Gott hat gesagt der Lohn der Sünde ist der Tod und darum muss jemand sein Leben lassen um Sünde zu sühnen, weil Leben im Blut ist, kann nur Blut Sünde sühnen. Gott wollt aber nicht, dass der Mensch sterben muss, also gab es die Möglichkeit, das Blut von Tieren solange an der Stelle des Menschen zu geben, bis das sündlose Blut von Jesus, als unserem Stellvertreter, weitere Opfer unnötig macht.

Das Blut Jesu hat die Sünde weggenommen, sie existiert nicht mehr. Unter dem alten Bund durfte nur der Hohepriester, mit einer Schale voll Blut und einer Räucherpfanne ins Allerheiligste (hinterster abgetrennter Raum im Heiligtum) gehen, dort wo die Gegenwart Gottes wohnt. Das Blut sprengte er auf den Deckel der Bundeslade, dem Gnadenthron. Dort bedeutet das Blut, dass Leben des stellvertretenden Opfertiers ist gegeben, die Sündenschuld des Hohenpriesters ist zugedeckt.

Nun konnte er das Opfer für die Zudeckung der Sünde des Volkes opfern. Dazu nahm er zwei Ziegenböcke. Der eine wurde getötet als Sündopfer für die Schuld des ganzen Volkes. Sein Blut brachte wieder nur der Hohepriester ins Allerheiligste und sprengte es wieder auf den Gnadenthron, aber diesmal als Stellvertreter für das Volk um damit die Sünde des ganzen Volkes zuzudecken. Beim anderen Ziegenbock legte der

Hohepriester stellvertretend die Hände auf den Kopf des lebendigen Bockes und legte so, als Bild, die Sünden und Übertretungen des Volkes auf ihn. Der Bock wurde nun in die Wüste geführt, zum Zeichen dafür, dass der Herr die Sünde aus seiner Gegenwart weggetan hatte. Daher kommt auch unser Sprichwort, einen Sündenbock suchen.

Jetzt musste an diesem einen besonderen Tag noch das Heiligtum gereinigt werden, weil es unter sündigen Menschen stand. Dazu besprengte der Hohepriester mit dem Blut nicht nur den Gnadenthron, sondern auch den Boden vor der Bundeslade, das Heilige und schliesslich den Brandopferaltar.

Dies alles musste, unter dem alten Bund am grossen Versöhnungstag, einmal im Jahr geschehen. Aber es war nur ein Schatten, ein Weg damit die Menschen mit Gott Gemeinschaft haben konnten. Gott wohnte unter den Menschen im Allerheiligsten, das durch einen dicken Vorhang abgetrennt war, und dorthin durfte nur der Hohepriester gehen, niemand anders sonst, und nur an diesem einen Tag im Jahr. Und das ja nicht ohne Blut, um die Sünde zuzudecken.

Jesus aber ist gekommen und hat die Sünde durch sein heiliges Blut entfernt. Gott kann jetzt in seinem geliebten Menschen wohnen.

Jesus sagte:"Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen". Joh. 14, 23

Gott der Vater liebt dich und wohnt durch den Heiligen Geist in dir. "Wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen" sagt Jesus. Alles im alten Bund war ein Schatten, Jesus ist die Erfüllung davon. Niemand muss heute mehr ein Blutopfer bringen.

Ein Hohepriester war da für die Menschen, um durch Opfer die Sünden zuzudecken.

Jesus ist unser Hohepriester, von Gott selber dazu eingesetzt.

Hebräer 7 redet davon wie Jesus Hohepriester wurde. Vers 21: "Dieser aber mit Eidschwur durch den, der zu ihm sprach: »Der Herr hat geschworen, und es wird ihn nicht gereuen: Du bist Priester in Ewigkeit!« ." Gott selber hat Jesus durch einen Eid eingesetzt als Hohepriester für immer. Vers 22:"So ist Jesus auch eines besseren Bundes Bürge geworden." Jesus ist der Bürge des neuen Bundes. Jesus garantiert dafür, dass der neue Bund gültig ist und somit alle Verheissungen in Christus Jesus für dich Ja und Amen sind. Warum kann er das sagen ? Vers 24: " Dieser aber, weil er in Ewigkeit bleibt, hat ein unveränderliches Priestertum. Daher kann er die auch völlig erretten, die sich durch ihn Gott nahen, weil er immer lebt, um sich für sie zu verwenden ( bed. zusammentreffen mit, vertreten).

Jesus bleibt in alle Ewigkeit Hohepriester und der Bürge des neuen Bundes. Wir haben einen heiligen, reinen Hohepriester, der höher als die Himmel geworden ist, (Hebr.7,26). Gott hat zu Jesus gesagt: Du bist Priester in Ewigkeit. Nun heisst es aber in Hebräer 8,3:" Denn jeder Hohepriester wird eingesetzt, um sowohl Gaben als auch Schlachtopfer darzubringen; daher ist es notwendig, dass auch dieser etwas hat, das er darbringt". Es war notwendig, dass Jesus etwas hat als Opfer.

Was hat Jesus für eine Gabe und Schlachtopfer gebracht?

Und wandelt in Liebe, wie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Opfergabe und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch!
Eph 5,2


Jesus hat sich selber als Opfergabe hingegeben, um uns damit zu erlösen.

Hebräer 4 sagt uns, das wir einen grossen Hohepriester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesus den Sohn Gottes, und er hat Mitleid mit uns, weil er in gleicher Weise, wie wir jetzt, versucht worden ist, aber er hat nie gesündigt.

Jesus kennt deine Schwierigkeiten, er kennt das Leben hier auf der Erde, - aber er hat dabei nie gesündigt. Lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe! (Hebräer 4,16).

Das Jesus jetzt unser Hohepriester bei Gott dem Vater ist, gibt mir die Gewissheit, dass ich immer zu Gott kommen kann, um Hilfe zu bekommen, weil sein Blut für mich im Himmel, für alle Ewigkeit mich reinigt von aller Sünde. Sein Blut im Himmel ist die Garantie dafür, dass ich in Gottes Gegenwart kommen darf. Das Blut Jesu garantiert mir, dass alle Verheissungen im Worte Gottes mir gehören. Sein Blut ist der Beweis oder Preis, der mich aus der Sklaverei, dem Machtbereich des Bösen erlöst oder erkauft hat. Darum ist das Blut auch mein Schutz. Durch sein Blut kann ich in Gerechtigkeit vor Gott stehen. (Röm 5,9) Es ist Bundesblut, das Blut eines ewigen Bundes.

In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade

Eph. 1,7

Wir haben die Erlösung, - wir haben sie. Wir sind befreit aus der Macht des Feindes, durch das kostbare Blut Jesu. Der Preis ist bezahlt durch sein Blut (Eph.1,7).

Gesundheit gehört uns, ewiges Leben gehört uns, Versorgung mit allem was wir brauchen gehört uns. Wir haben Gemeinschaft mit Gott dem Vater, nichts steht mehr zwischen uns. Sein Blut gibt uns das Recht vor Gottes Thron zu gehen, in seine Gegenwart, wir haben Frieden mit Gott (Kol. 1,20). Wir haben die Vergebung der Sünden durch sein Blut (Eph. 1,7). Denk einmal darüber nach: Wie kostbar ist sein Blut, viel mehr als alles Gold der Welt, und das hat Jesus für dich und mich getan, es gehört dir.

Unter dem alten Bund hatte nur der Hohepriester, einmal im Jahr, Zugang ins Allerheiligste. Nun aber heisst es im Hebräer 10,19 für uns, die wir unter dem neuen Bund leben der viel besser ist: "Da wir nun, Brüder, durch das Blut Jesu Freimütigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum".Wir haben jetzt das Recht zum Eintritt ins Heiligtum .

Warum?

Vers 20:" Den er uns eröffnet hat als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang – das ist durch sein Fleisch".Es gibt einen neuen und lebendigen Weg, nicht durch den alten Vorhang ins Allerheiligste, sondern jetzt durch den neuen Vorhang, durch dass Fleisch oder Opfer von Jesus.

Einen neuen Weg, einen Weg durch das Blut Jesu ins Heiligtum Gottes für alle. Nicht nur für die Hohepriester, für alle. Durch das Blut Jesus habe ich das Recht bekommen, jederzeit in Gottes Gegenwart zu kommen.

Vers 22: " so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in voller Gewissheit des Glaubens, die Herzen besprengt und damit gereinigt vom bösen Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.

Komm zum Thron Gottes, des Vaters durch das Blut Jesu. Es gibt einen Weg der offen ist. Durch das Blut Jesu habe ich das Recht in das Heiligtum, vor Gottes Thron zu gehen (Hebr.10,19). Es heisst, das Blut und Opfer Jesu hat uns durch den Glauben gereinigt, Sünde ist weggetragen, nicht zugedeckt. Jetzt haben wir das Vorrecht im Glauben, zu Gott dem Vater zu kommen.

Wenn du noch nie Jesus als deinen Herrn und Retter angenommen hast, so kannst du es jetzt tun denn Römer 10,9 sagt: " ...dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst." Wenn du das glaubst, so sprich jetzt laut: "Vater Gott, ich komme im Namen Jesu Christi zu dir. Ich glaube in meinem Herzen, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist. Ich glaube, dass er von den Toten auferstanden ist, zu meiner Rechtfertigung und zur Vergebung meiner Sünden. Jesus, komm jetzt in mein Herz. Ich nehme dich als meinen Retter und Erlöser an. Du bist von nun an mein Herr. Amen ."

Anita Letzerich-Suhr