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Gott dein Vater

 

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kann zum Vater kommen als nur durch mich. (Joh.14,6)

So viele Jesus aufnehmen, denen gibt er das Recht, Kinder Gottes zu werden. (Joh.1,12)

Gott ist dein Vater, ein Vater der sich liebevoll um dich kümmert.

Der einzige Weg, um Gott deinen Vater nennen zu können ist: Wenn du mit deinem Mund Jesus als deinen Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat (Röm.10,9). Er gibt dir das Recht, ein Kind Gottes zu sein, weil du an den Namen von Jesus glaubst. Gott sagt: "Ich werde dir ein Vater sein und du wirst meine Tochter oder mein Sohn sein" (2.Kor 6,18).

Bevor Jesus in den Himmel aufgefahren ist, hat er zu seinen Jüngern gesagt: "Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott" (Joh. 20,17). Was für ein wunderbares Wort. Zu meinem Gott und auch deinem Gott, meinem Vater und auch deinem Vater. Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm:

So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, daß ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, tut seine Werke.

Joh.14, 8-10

Jesus zeigte uns den Vater, wie er ist. Sein Wesen, wie er handelt und was sein Wille ist. Wenn du von Jesus in den Evangelien liest, was er gesagt hat, was er getan hat – dann hast du Gott den Vater gesehen, so ist er, so handelt er, das sind seine Werke. In Kol. 1,15 heißt es: Daß Jesus das Bild des unsichtbaren Gottes ist. Den für uns unsichtbaren Gott hat Jesus uns gezeigt. Wir wissen durch sein Wort, daß Gott gut ist, er hat Menschen, die zu ihm im Glauben kamen, immer geholfen. Wenn wir im Glauben zu Gott kommen, dann wissen wir, daß er treu ist, und was er in seinem Wort gesagt hat auch tun wird. Wir können uns immer auf unseren Gott, unseren Vater, verlassen. Alle deine Sorgen, Ängste, alle Befürchtungen wirf auf ihn. Warum kannst

du das tun? Weil er gesagt hat, daß er für dich sorgt (1.Petr 5,6-7). Gott dein Vater ist ein guter Gott, der sich liebevoll um dich kümmert. Dein Vater im Himmel weiß auch, was du brauchst, bevor du ihn darum bittest (Mt 6,8) und trotzdem will er, daß wir ihn bitten, damit wir von ihm empfangen. Was für einem wunderbarem Gott wir doch dienen. Seht auf die Vögel sie säen nicht, sie ernten nicht, sie haben keine Vorräte und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. ( Mt 6,26). Bist du nicht viel wertvoller als Vögel.

Dies aber ist das ewige Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Joh. 17,3

Was ist das ewige Leben?

Das ewige Leben bedeutet nicht, daß du nicht mehr stirbst, denn dein Geist lebt so oder so ewig, entweder in der Hölle oder im Himmel. Was aber ist das ewige Leben? - Wir haben es gelesen, das ewige Leben ist, Gott und Jesus Christus zu kennen. Wie kannst du nun Gott immer besser kennen lernen?

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

Joh. 1,1

Je mehr Zeit du in seinem Wort verbringst, um so besser wirst du ihn kennen lernen.

Setze das Wort Gottes an die erste Stelle in deinem Leben. Suche IHN vor allem anderen. Du lernst Gott deinen Vater nur durch sein Wort kennen. Er ist alles, was das Wort über ihn sagt. Er tut alles, was das Wort von ihm sagt - wenn du ihm dafür glaubst.

Seid stark und mutig, fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor ihnen! Denn der HERR, dein Gott, er ist es, der mit dir geht; er wird dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen

5. Mose 31,6

Gott wird dich nicht verlassen, fürchte dich nicht. Er wird dich auch nicht aufgeben. Darum kannst du stark und mutig sein, denn Gott der Herr ist dein Vater, und er ist mit dir.Er liebt dich genauso, wie er Jesus liebt. Kannst du dir das vorstellen? - Er liebt dich so wie er Jesus liebt. Du denkst jetzt vielleicht, ich glaube es, aber es ist so unreal für mich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er mich wie Jesus lieben kann, da ich doch so viele Fehler mache.  

Nun, Jesus ist genau dafür gestorben, sein Blut ist im Himmel und Jesus ist dein Hohepriester, der für dich bei Gott eintritt. Sage das, was das Wort Gottes über dich sagt. Sage: „Ich bin die Gerechtigkeit Gottes in Jesus“. Nicht weil ich so gut bin, sondern durch das, was Jesus für mich getan hat. Nur das Sprechen von Gottes Wort bringt es dir nahe.

Was bedeutet das?

 

Die Gerechtigkeit aus Glauben aber sagt so: Sprich nicht in deinem Herzen: »Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?« das ist: Christus herabführen; oder: »Wer wird in den Abgrund hinabsteigen?« das ist: Christus aus den Toten heraufführen.  

Röm. 10,6-7

Wer wird mir Christus aus dem Himmel zu mir bringen? Wer könnte Gott, mein Vater, zu mir bringen, so nahe, als würde er mit mir leben, als könnte ich ihn sehen? Die Gerechtigkeit, wir, die Jesus in unseren Herzen haben, sprechen nicht so.

 

 Sondern was sagt sie (die Gerechtigkeit)? »Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.« Das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen

Röm. 10,8

Das Wort in deinem Mund und in deinem Herzen bringt dir Christus, Gott den Vater und alles, was er für dich bereit hat zu dir. Nur das Wort Gottes in deinem Mund wird es zu dir bringen, es wird für dich zur Wirklichkeit. Glaube ist im Herzen und wird mit dem Mund bekannt. Darum sage, was das Wort Gottes über dich sagt, und es wird dir werden. Jesus hat gesagt:

 

Habt Gottes Glauben. Wer glaubt, daß geschieht, was er sagt, dem wird es werden....glaubt, daß ihr es empfangen habt, und es wird euch werden.

Mk. 11,22-24

Und in Hebr. 13,5-6 heißt es:„Denn er hat gesagt: »Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen«, so daß wir zuversichtlich sagen können ...“ Gott hat gesagt: „Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen“.  Was tun wir? so daß wir sagen können  nicht wissen können, sondern sagen. Du mußt sagen, was das Wort sagt, denn nur so wird es für dich zur Wirklichkeit werden. Was sagen wir: „Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten. Was soll mir ein Mensch tun?“  oder Psalm. 27,1: „Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Zuflucht, vor wem sollte ich erschrecken ?“.

 

Das Wort Gottes ist Geist und Leben, nicht Verstand, nicht Buchstabe, sondern Geist. Es gibt dir Leben, in dem du es in deinen Mund nimmst. Genauso wurdest du errettet. Du hast geglaubt in deinem Herzen und Jesus, als deinen Herrn, mit deinem Mund bekannt; und so hast du die Errettung bekommen. Es ist immer noch gleich, nachdem du zum Glauben gekommen bist – denn der Gerechte wird durch seinen Glauben leben – aus Glauben zum Glauben. Es ist alles da, was du je brauchst zum Leben und zur Gottseligkeit, Jesus hat es für dich erkauft. Alles was du brauchst, um Leben zu können, und alles was du brauchst, um zu Gott zu kommen, mit ihm Gemeinschaft zu haben.

 

Finde es im Wort Gottes - glaube es - sage es mit deinem Mund.

 

Ohne Glauben ist es unmöglich ihm wohlzugefallen denn wer zu Gott kommt  muß glauben das er ist und denen die zu ihm kommen ein Belohner sein wird.

Hebr.11,6

Gott hat dir sein Wort gegeben, nicht daß du es „nur“ liest, sondern, daß du es in Besitz nimmst. Wenn du eine Verheißung findest: Sie in deinem Herzen glaubst und sie mit deinem Mund bekennst.

 

Sinne über das Wort nach, laß es nicht von deinem Mund weichen und handle nach dem Wort Gottes,  dann  wirst du auf deinen Wegen zum Ziel kommen, und dann wirst du Erfolg haben.  (Josua 1,8)

Anita Letzerich-Suhr