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Ein Leben im Sieg...



Nr.120 April 2014

Wer möchte nicht siegreich leben? - Bedeutet das aber ein Leben ohne Schwierigkeiten, ohne Herausforderungen? Ein Leben, welches nur noch leicht und angenehm sein wird? - Manche denken, dass dies so ist und oftmals werden auch genau solche Bilder vermittelt. Aber von neuem geborene Christen sind Menschen, die sich Herausforderungen stellen müssen, wie alle anderen auch. Mit dem Unterschied, dass Christen die Autorität, die Waffen und somit die Möglichkeit haben, Schwierigkeiten siegreich zu überwinden, auch wenn die Umstände gar nicht danach aussehen. Kein Sieg wird errungen ohne Kampf! Aber wie überwindet man, wie lebt man ein Leben im Sieg?

 

1Joh 5,4-5

Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube. 5 Wer aber ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?

 

Was ist nun die erste Voraussetzung, um die Welt zu überwinden, um ein siegreiches Leben zu leben?

 

Du musst aus Gott geboren sein. Das bedeutet, dass du Jesus freiwillig als deinen Herrn angenommen hast, durch ein einfaches, Lebensübergabe-Gebet. So werden wir in unserem Geist aus Gott geboren. Weiter sagt uns das Wort Gottes, dass der Glaube der Sieg ist. Der Glaube kommt aus dem Hören und immer wieder hören von Gottes Wort, gemäss Röm 10,17. Der Sieg liegt also im Wort Gottes. Wir müssen dem Wort Gottes in unserem Leben immer die oberste Priorität geben; das wird aber nicht ohne Widerstände und Herausforderungen gehen. Es gibt nur einen Kampf, den wir noch kämpfen und das ist der gute Kampf des Glaubens (1Tim 6,12).

 

Keine Medaille, z.B. im Sport, wird gewonnen, indem man es sich zu Hause gemütlich macht. Ein Sportler muss diszipliniert und hart trainieren, um im Wettkampf gewinnen zu können. Wir haben ein „Kuschel-Bild“ vom Christsein entwickelt, welches suggeriert, dass alles nur noch wunderbar und easy sein wird, und wenn es nicht so ist, sind wir verwirrt.

Oder wir wissen um die Dinge, die Jesus für uns erkauft hat, werden aber passiv und denken, dass uns die Lösung zur richtigen Zeit dann schon irgendwie zufallen würde. Wir warten einfach weiter darauf und nennen es vielleicht noch „auf den Herrn harren“... Nun, „auf den Herrn harren“ heisst dranbleiben an seinem Wort, es ist nicht Passivität, sondern ein aktives Festhalten, Festbeissen an dem, was er gesagt hat, entgegen Allem, was uns davon abbringen will.

 

Jak 4,7

Unterwerft euch nun Gott! Widersteht aber dem Teufel! Und er wird von euch fliehen.

 

Wir unterwerfen uns Gott, wenn wir sein Wort als absolute Wahrheit in unserem Leben annehmen, auch entgegen dem, was wir sehen und fühlen. - Wann wird der Teufel von dir fliehen? Wenn Gott ihn wegschickt? - Nein, wenn du ihm widerstehst! - Wir müssen dem Teufel widerstehen, denn er wird uns immer wieder angreifen und versuchen, uns von Gottes Wort wegzubringen. Das kann durch Gedanken, durch Umstände, durch Druck von aussen sein. Widerstehe du ihm, dann wird er von dir fliehen. Unterwerfe dich Gott, halte an seinem Wort fest, das ist es, was es bedeutet. Kein passives „was immer Gottes Wille ist geschehe mir“, wenn der Teufel mich angreift. Nein, unterwerfe dich dem Wort Gottes entgegen dem, was deine Situation sagt; widerstehe dem Feind und er wird von dir fliehen.

 

Kämpfe den guten Kampf des Glaubens. Du sollst das Schwert des Geistes nehmen, sagt die Bibel. Das Schwert des Geistes ist das Wort Gottes (Eph 6,17). Es nützt dir aber nichts, wenn es nur im Regal steht; es muss in deinem Munde sein. Manche meinen, nur schon durch den Besitz einer Bibel, würden sie das Schwert benützen. Aber ein Schwert musst du in deine Hand nehmen, sonst nützt es dir nichts. Genauso ist es mit dem Schwert des Geistes, du musst es in den Mund nehmen, d.h. sprechen; also sprich Gottes Wort gegen die Angriffe des Feindes. Lass seine Gedanken nicht zu, denke nicht darüber nach, damit sie nicht zur Realität werden.

 

Vor vielen Monaten sagte ein Optiker zu mir, ich müsste zum Augenarzt gehen, denn ich könnte eine Augenkrankheit haben in meinem Alter. Seitdem hat der Teufel mir fast jeden Tag, immer wieder, vor Augen gemalt, was ich alles haben könnte. Er erinnerte mich auch daran, dass mein Vater mich, als ich ein Kind war, jedes Jahr zum Augenarzt mitgenommen hatte und ich solle doch mal nachfragen, was der Grund dafür gewesen sei. Ich widerstand diesen Gedanken immer und immer wieder mit dem Wort, dass ich eine neue Schöpfung bin, frei von Vererbung, und dass meine Augen gesund sind. - Nun, vor ein paar Wochen war ich beim Augenarzt, wegen meiner Brille, und er sagte, es sei alles in Ordnung, meine Augen seien gesund, ich brauche nur eine Sehstärke-Anpassung.

Preis dem Herrn, seit diesem Tag musste ich auch keinem Gedanken vom Teufel mehr widerstehen, dass meine Augen krank sein könnten, er schwieg. Ich weiss nicht was passiert wäre, wenn ich dem Gedanken nachgegeben und ausgesprochen hätte, dass ich wahrscheinlich eine Augenkrankheit habe. Ich denke, ich hätte bekommen was ich geglaubt und bekannt gehabt hätte. Wie steht es mit dir? Glaubst du dem Teufel und seinen Lügen oder dem Wort Gottes, dass Jesus alle deine Krankheiten getragen hat und es sein Wille ist, dass du gesund bist? Wenn nicht, kannst du es augenblicklich ändern, keine Verdammnis nur eine Umkehr, denn seine Gnade ist immer grösser.

 

Es ist so wichtig den guten Kampf zu kämpfen und am Wort Gottes festzuhalten, indem du es in deinen Mund nimmst und es aussprichst. Kannst du sehen, wie wichtig es ist, falschen Gedanken zu widerstehen?

Wären sie von Gott gewesen um Schlimmeres, zum Beispiel eine Erblindung, zu verhindern, dann wären sie nicht von angstmachenden Bildern begleitet gewesen, sondern von innerem Frieden, geleitet vom Heiligen Geist. Alles, was dir Angst macht ist nicht von Gott! Gott leitet dich niemals durch Furcht, sondern durch sein Wort oder durch einen inneren Frieden und der Gewissheit für den richtigen Weg. Das kann durchaus auch der Weg zum Arzt sein. Ärzte sind nicht unsere Feinde, sondern sie arbeiten normalerweise für uns, damit wir gesund sind und lange leben. Aber alles was wir tun, muss im Glauben geschehen.

 

Eph 6,12-13

Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen <Mächte> der Bosheit in der Himmelswelt. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen <bleiben> könnt!

 

Es gibt böse Tage, auch im Leben eines von neuem geborenen geisterfüllten Christen. Aber Gott hat dafür vorgesorgt und uns eine Waffenrüstung gegeben. Sie ist dazu da, dass wir sie gebrauchen. Wir müssen sie benützen, wir müssen den Dingen, die nicht mit Gottes Wort übereinstimmen widerstehen. Wir müssen es tun; Gott tut es nicht für uns. Denn er hat uns alles gegeben was wir brauchen, um dem Teufel zu widerstehen und ihn, wenn er kommt, in die Flucht zu schlagen, nämlich das Wort Gottes. Jesus ist das Wort. Wenn wir das Wort lieben, lieben wir Jesus. Ja, wir haben den Heiligen Geist, aber er ist unser Helfer, einer der uns zur Seite steht bei dem was wir tun gemäss seinem Wort.

 

Mk 11,23

Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden.

 

Jesus hat uns die Autorität gegeben, damit wir Gottes Wort sprechen, die Dinge in Existenz rufen, die Gott in seinem Wort schon festgelegt hat. Warte nicht auf Gott, er wartet auf dich, dass du dich erhebst, deinen Mund aufmachst und sein Wort benützest als ein Schwert, damit die Dinge die er geplant hat, auf der Erde und in deinem Leben in Existenz kommen.