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Der beste Tausch aller Zeiten

Versöhnung ein Tausch


Nr.76 April 2010

2.Kor. 5,18-19
Alles aber von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat, 19 nämlich dass Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnete und in uns das Wort von der Versöhnung gelegt hat.

Gott hat uns in Christus versöhnt. Es heisst, wir waren Feinde Gottes (Röm. 5,10), und dennoch hat Gott uns mit sich, durch Christus seinen Sohn, versöhnt. Heisst das nun, dass alle gerettet sind? Nein, denn Versöhnung oder Vergebung der Sünde muss persönlich angenommen werden. Menschen, welche die Versöhnung in Christus nicht annehmen wollen, gehen verloren. Die Allversöhnung, welche lehrt, dass am Ende doch alle bei Gott sind, ist nicht biblisch!

Wir müssen verstehen, dass Versöhnung keine Kleinigkeit ist und Gott nicht wie aus einer Laune heraus gesagt hat: „Nun, ich denke einfach ich vergebe ihnen doch.“ - Versöhnung beinhaltet einen Tausch, einen Handel oder ein Geschäft, wie wir heute sagen würden. Gott ist gerecht und der Sündenfall forderte einen Preis (1.Kor. 6,20/1.Kor. 7,23). Versöhnung ist nicht so, wie wenn streitende Kinder sich die Hand reichen und alles ist wieder in Ordnung. Versöhnung ist ein Tausch. Gott nimmt das, was du durch den Sündenfall an Schlechtem bekommen hast und tauscht es aus. Deine Versöhnung mit Gott kostet etwas, weil du für Gott so wertvoll bist.

Wir alle haben als Kinder schon getauscht. Zu meiner Zeit war es üblich mit Murmeln zu spielen, die auch getauscht wurden. Bevor ich einem Tausch zustimmte, habe ich mir überlegt, ob es nicht zu meinem Nachteil ist. Die zerkratzen Murmeln gab ich gerne, wenn ich dafür Schönere erhielt. Es gab allerdings Situationen, wo mir eine von mir begehrte Murmel auch etwas mehr wert war.

- Es hat Jesus alles gekostet, dich zu erlösen. Er hat seine Göttlichkeit abgelegt und ist Mensch geworden (Phil. 2,7-8). Er hat auf dieser Erde, wie du und ich, als Mensch gelebt, jedoch ohne Sünde (Hebr. 4,15). Er kennt uns, er stand vor den gleichen Herausforderungen wie wir. Dann hat er, stellvertretend für uns, den Tod geschmeckt. Er wurde getrennt von Gott, für eine kurze Zeit. Kannst du dir das Ausmass vorstellen; er, der Sohn Gottes, der niemals von Gott, seinem Vater getrennt war. Er starb an unserer Stelle, damit wir in IHM Leben haben können, durch seinen Tod und seine Auferstehung.

Die ganze Bibel ist voll von Dingen, die Gott für uns getauscht hat, so dass wir hier nur einen kleinen Ausschnitt ansehen können. Wenn du aufmerksam in den Briefen des Neuen Testaments liest, siehst du immer wieder diese Gegensätze, wo ein Austausch stattgefunden hat.

Wie zum Beispiel: Tod - Leben, Sünde - Gerechtigkeit, Gesetz – Gnade usw. - Achte auf diesen vielfältigen Austausch, denn das hat Jesus für dich getan und dies ist nun deine Stellung in IHM. Glaube es. Das bedeutet, du schaust auf sein Wort und nimmst es an, ohne darauf zu schauen wie dein Leben jetzt aussieht. Wenn ein Freund zu dir sagt, er habe dir einen Betrag überwiesen, damit du deine Rechnung bezahlen kannst, stellst du das auch nicht in Frage oder denkst: „Ich habe aber gar kein Geld in der Tasche.“ Du glaubst seinem Wort und gehst auf die Bank, um über dein Konto die Bezahlung der Rechnung zu veranlassen. Genauso einfach ist der Glaube. Gott ist treu, glaube seinem Wort uneingeschränkt.

  •     Dein sündiger Zustand gegen seine Gerechtigkeit

Vers 21
Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.

Jesus hat deinen sündigen Zustand auf sich genommen und ausgetauscht, nun kannst du gerecht vor Gott sein. Gerechtigkeit bedeutet, ohne Schuld- oder Minderwertigkeitsgefühle vor Gott deinem Vater zu stehen. Er hat dich als Sohn oder Tochter angenommen und du kannst nun mit Freimütigkeit vor den Thron der Gnade kommen, um Hilfe zu bekommen (Hebr. 4,16). Sehe dich nicht als armen Sünder, das warst du einmal. Aber nun bist du in Christus die Gerechtigkeit Gottes. Du bist nicht Gott, aber du hast das Recht vor ihn zu kommen, weil du gerecht gesprochen wurdest. Du musst Gott auch nicht anbetteln, damit er dir hilft; komm einfach zu ihm im Glauben, als zu einem Vater der dich liebt. Was für ein kostbarer Tausch: Unseren sündigen Zustand hat Jesus auf sich genommen, damit wir seine Gerechtigkeit erhalten.

  •     Krankheit und Gebrechen gegen Heilung

1.Petr 2,24
der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.

Jes. 53,5
...durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.

Durch seine Wunden sind wir geheilt. Er hat den Fluch der Krankheit getragen, damit wir Heilung empfangen können. Jesus hat deine Krankheit getragen, darum musst du sie nicht mehr tragen und es ist auch nicht möglich, dass Gott Krankheit braucht, um dir etwas beizubringen. Wenn er alle Krankheit getragen hat, wäre es ziemlich töricht von Gott sie dir nun wieder zu geben. Wenn du etwas getauscht hast, dann kannst du es nicht mehr für deine Zwecke gebrauchen. Krankheit kommt immer vom Teufel und nie von Gott und es ist immer Gottes Wille, dass du geheilt und gesund bist, weil Jesus den Preis für deine Gesundheit bezahlt hat. Er hat Krankheit und Gebrechen auf sich genommen, damit du in göttlicher Gesundheit leben kannst.

  •       Fluch gegen Segen

Gal. 3,13-14
Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist - denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt!« 14 damit der Segen Abrahams in Christus Jesus zu den Nationen komme, damit wir die Verheissung des Geistes durch den Glauben empfingen.

Hier lesen wir wieder von einem Tausch. Christus wurde selbst zum Fluch; dadurch ermöglichte er, dass der Segen Abrahams zu uns kommen kann. Was genau der Fluch und der Segen sind, kannst du in 5.Mo. 28 nachlesen. Jesus wurde für uns zum Fluch, damit der Segen Abrahams in Christus Jesus auch zu uns, den Nationen kommen kann. Haben wir jemals das Ausmass davon begriffen? Gesegnet und erfolgreich sein in allem was du tust. Erfolg zu haben ist gut und biblisch. Erfolg zu haben bedeutet, das Ziel zu erreichen. Es ist Gottes Wille, dass du erfolgreich bist. Erfolgreich bei deiner Arbeit, erfolgreich in deinen Beziehungen, erfolgreich in allem, was du unternimmst. Nichts soll dir misslingen. Dafür hat dieser Tausch stattgefunden: Jesus hat den Fluch, den Misserfolg getragen und dir den Sieg, den Erfolg gegeben. Nimm es im Glauben an, denn alles was er uns gegeben hat, müssen wir im Glauben annehmen (Eph. 2,8), nichts geschieht einfach automatisch.

Anita Letzerich