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Überwinde Schwierigkeiten



November 2013 Nr.115


Joh 16,33

Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden.


Du wirst in deinem Leben als Nachfolger Christi auf Widerstand, auf Bedrängnisse, Nöte und auf Schwierigkeiten stossen; das hat Jesus gesagt. Es ist also nichts Aussergewöhnliches, wenn das geschieht und wie wir später sehen werden, bedeutet es auch nicht, dass du zu wenig Glauben hättest.

„In der Welt habt ihr Bedrängnis“, sagt Jesus; aber er sagt auch, dass wir in ihm Frieden haben können. Einen aussergewöhnlichen, übernatürlichen Frieden inmitten von Bedrängnissen und Schwierigkeiten. Warum? - Weil Jesus auch gesagt hat, dass er die Welt überwunden hat. „Nun schön“, denkst du vielleicht, „er hat es geschafft, aber ich bin noch in der Welt.“

Ja, er hat es geschafft, aber nicht für sich alleine, sondern für dich und mich. Er ist unser Retter, er ist unser Helfer, er ist unser Fürsprecher. Alles, was er getan hat, das hat er für dich und mich getan. Er hat den Sieg für dich errungen, damit du in ihm siegreich leben kannst. Jesus hat auf dieser Erde als Mensch gelebt, er hat seine Göttlichkeit abgelegt, er wurde ganz Mensch. So wie wir wurde er mit verschiedensten Versuchungen konfrontiert. Aber im Gegensatz zu uns sündigte er nicht, so dass er nun für uns ein treuer Hohepriester ist, der für uns eintritt (Hebr 4,15).

 

1Joh 5,4

Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube.

 

Bist du aus Gott geboren? - Wenn du Jesus als deinen Herrn angenommen hast, bist du aus Gott geboren. Falls das nicht der Fall ist, kannst du ganz einfach durch ein Gebet Jesus als deinen Herrn annehmen. Nein, dadurch bist du nicht Gott, aber dein Geist ist von neuem geboren, eine neue Schöpfung in IHM.

Was ist nun dieser Sieg, der die Welt mit all ihren Bedrängnissen, Schwierigkeiten und Nöten überwindet? - Es ist unser Glaube, sagt das Wort. Jesus ist der Anfänger und der Vollender unseres Glaubens (Hebr 12,1). Schaue auf Jesus und nicht auf deine Umstände. Stelle niemals aufgrund deiner Umstände das Wort Gottes in Frage, auch wenn die Versuchung dazu gross ist. Das Wort Gottes ist immer die Wahrheit. Umstände und Situationen verändern sich ständig, aber das Wort Gottes bleibt in alle Ewigkeit (1Petr 1,25).

 

Apg 14,22

Sie stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, im Glauben zu verharren, und <sagten>, dass wir durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes hineingehen müssen.

 

Im Glauben zu verharren bedeutet festzuhalten, egal, wie es im natürlichen Bereich gerade aussieht. Es wird immer wieder Nöte und Schwierigkeiten in unserm Leben geben, auch bei von neuem geborenen Christen. Oftmals, wenn solche Dinge geschehen, sind Menschen verwirrt und fragen sich, was sie falsch gemacht haben.

Wir müssen jedoch bedenken, dass ein Leben in der Nachfolge Christi nicht automatisch bedeutet, dass nun im Leben alles glatt laufen wird. Aber wir können den Dingen ins Auge sehen und sie durch den Glauben siegreich überwinden, weil unser Glaube der Sieg ist, der die Welt überwindet. Wir sind mehr als Überwinder, sagt die Bibel, weil Jesus für uns den Sieg errungen hat. Dies ist die Hoffnung, die wir haben. Wir sind immer noch ganz normale Menschen, aber wir können nun mit der Kraft Gottes die widrigen Umstände überwinden und der Welt unsere Hoffnung bringen. Biblische Hoffnung hat eine Grundlage. Es bedeutet nicht, dass wir, wie im allgemeinen Sprachgebrauch üblich, hoffen, dass doch noch, möglicherweise, irgendwie alles in Ordnung kommt. - Nein, biblische Hoffnung gründet sich auf das Wort Gottes (z.B. Röm 15,4 / Eph 1,18+19 / Hebr 10,23 / 11,1).

 

Mt 13,20-21

Bei dem aber auf das Steinige gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und es sogleich mit Freuden aufnimmt; 21 er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist nur <ein Mensch> des Augenblicks; und wenn Bedrängnis entsteht oder Verfolgung um des Wortes willen, nimmt er sogleich Anstoss.

 

Im Gleichnis vom Sämann redet Jesus von unterschiedlichen Böden, auf die der Same des Wortes Gottes fällt. Diese Böden sind bei niemandem von Gott vorherbestimmt, sondern sie zeigen sich in der Reaktion der Menschen auf das Wort Gottes.

 

Wir haben im obigen Vers jemanden, der das Wort hört und sich darüber freut. Vielleicht hat er eben gehört, dass Jesus der Heiler ist und für ihn wurde gebetet (z.B. Mk 16,18 / 1 Petr 2,24). Zu Hause geht es ihm vielleicht noch nicht viel besser. Er denkt sich, dass er also doch nicht geheilt worden sei und nimmt Anstoss am Wort. Das heisst, er ärgert sich darüber, dass Gottes Wort bei ihm anscheinend nicht funktioniert und lässt es fallen.

 

Jemand anders hört vom Wort Gottes, dass Jesus gekommen ist, unserem Mangel zu begegnen, weil er unser Versorger ist (z.B. Mt 6,31-33, 2Kor 8,9 etc.). Aber in den nächsten Tagen geht vielleicht die Waschmaschine kaputt, das Auto braucht eine grosse und teure Reparatur und das Kaninchen stirbt auch noch ... Auch dieser Mensch nimmt nun Anstoss und ärgert sich darüber, dass es offenbar allen anderen, ausser ihm, gut geht und bei ihm anscheinend das Wort Gottes nichts bewirkt. Doch Bedrängnisse und Schwierigkeiten kommen um des Wortes willen und nicht unbedingt, weil wir etwas falsch gemacht haben oder zu wenig geglaubt haben. Es kann sein, dass du Anstoss nimmst, dich ärgerst und deinen Glauben an sein Wort fallen lässt.

Du musst wissen, dass genau dies die Absicht des Teufels ist, um dir die Segnungen wieder zu rauben, bevor sie „Wurzeln schlagen“ können. Wenn das bei dir passiert ist, dann stelle dich im Glauben wieder neu auf das Wort Gottes. Auf das Wort, dass Jesus immer noch dein Versorger ist, dass er immer noch dein Heiler ist und das Kapitel noch nicht zu Ende geschrieben ist. Das bedeutet, dass du am Ende siegreich aus allem herauskommen wirst - wenn du glaubend festhältst am Wort Gottes und darauf vertraust, dass dieses Wort wahr ist, weil Gott es gesagt hat. Denk daran, Glaube ist eine Entscheidung von dir, das Wort Gottes höher als alles andere zu stellen. Glaube ist keine „Lotterie“ die nur einige wenige ‚Auserwählte’ beglückt.

 

1Petr 5,9

Dem widersteht standhaft durch den Glauben, da ihr wisst, dass dieselben Leiden sich an eurer Bruderschaft in der Welt vollziehen!

 

Widerstehe, halte fest, stehe im Glauben - unerschütterlich! Das bedeutet, harre aus, bleib dran - am Wort Gottes. Egal was um dich herum passiert! - So sollte deine Einstellung sein: „Ich halte an der Wahrheit des Wortes fest.“ - Sei beharrlich, wenn es um das Wort Gottes geht, denn Gott ist treu und sein Wort die Wahrheit.

 

1Kor 10,13b

Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt.

 

Eine andere Übersetzung sagt: „ …wird er euch auch einen Weg zeigen, auf dem ihr die Probe bestehen könnt ...“ - Was für eine wunderbare Zusage! Gott ist treu und er wird dir helfen, so dass du am Ende siegreich weitergehen kannst. Er verlässt dich niemals, denn nichts kann dich trennen von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist (Röm 8,37-39). Mögen Berge weichen oder Hügel wanken, doch Gottes Gnade und seine Treue werden nicht von dir weichen (Jes 54,10). ER ist dein Erbarmer, ER ist dein Heiler, ER ist dein Erlöser, ER ist dein Versorger, ER ist alles, was das Wort sagt, denn Gott ist nur gut, immer und jederzeit, darum halte fest an seinem Wort.


Anita L.